Tischtennis-Nationalspieler bei Turnier in Düsseldorf Falscher Coronatest kostet alle Siegchancen

Ein positiver Corona-Schnelltest hat Tischtennisprofi Benedikt Duda aller Titelchancen beraubt. Ein PCR-Test zeigte später ein negatives Ergebnis – da war es zu spät für den Spieler.
Nationalspieler Benedikt Duda

Nationalspieler Benedikt Duda

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Ein falsch-positiver Coronatest hat den deutschen Tischtennis-Nationalspieler Benedikt Duda beim WTT-Feeder-Turnier in Düsseldorf um eine mögliche Titelchance gebracht. Der Mannschafts-Europameister vom TTC Schwalbe Bergneustadt durfte am Samstag nach einem positiven Schnelltest nicht zu seinem Halbfinal-Match gegen Brian Afanador aus Puerto Rico antreten. Ein daraufhin durchgeführter PCR-Test ergab später ein negatives Ergebnis bei dem 27-Jährigen.

»Es war am Morgen ziemlich bitter, eine solche Nachricht zu bekommen«, sagte Duda. »Ich war total überrascht über das Ergebnis, weil ich mich superfit gefühlt hatte. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass ich aufgrund dieser Umstände nicht um den Turniersieg spielen konnte, ich war sehr gut drauf. Aber Titel kommen noch viele, und man muss ja auch die positive Seite sehen. Gut, dass ich negativ getestet bin.«

Afanador verlor am Abend das Endspiel gegen den Österreicher Robert Gardos in 1:4 Sätzen. Bei den Frauen unterlag die deutsche Nationalspielerin Shan Xiaona vom TTC Berlin Eastside der Slowakin Barbora Balazova im Finale mit 3:4. In der kommenden Woche findet im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf ein weiterer Wettbewerb der Turnierserie «World Table Tennis» (WTT) statt.

aha/dpa