NFL-Star im Weißen Haus Wenn Tom Brady und Joe Biden über Donald Trump witzeln...

Tom Brady hat mit seinem Team den Super Bowl gewonnen, nun war die Mannschaft zu Gast im Weißen Haus. Dabei ließ es sich der Star-Quarterback nicht nehmen, gegen Donald Trump auszuteilen – mit prominenter Unterstützung.
Tom Brady (am Pult) bei seiner Rede im Weißen Haus, neben ihm stehen der Besitzer der Tampa Bay Buccaneers, Bryan Glazer, und US-Präsident Joe Biden

Tom Brady (am Pult) bei seiner Rede im Weißen Haus, neben ihm stehen der Besitzer der Tampa Bay Buccaneers, Bryan Glazer, und US-Präsident Joe Biden

Foto: JONATHAN ERNST / REUTERS

Star-Quarterback Tom Brady hat mit Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers das Weiße Haus besucht – und dabei einige Spitzen gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump losgelassen. An der Seite von Trumps Nachfolger Joe Biden und zahlreichen Teamkollegen blickte Brady zurück auf die Saison der Footballliga NFL, die mit dem Triumph im vergangenen Februar endete.

»Nicht viele hätten gedacht, dass wir gewinnen können«, sagte der 43-Jährige. »Tatsächlich denke ich, dass ungefähr 40 Prozent der Leute immer noch nicht glauben, dass wir gewonnen haben.« Mehrere Spieler brachen in Gelächter aus, als Biden antwortete: »Ich kann das nachempfinden.«

Die beiden spielten auf die noch immer große Gruppe republikanischer Wähler an, die weiterhin Trumps Behauptungen folgen und an einen groß angelegten Wahlbetrug im vergangenen Jahr glauben. Brady trieb am Dienstag zudem Späße mit dem Beinamen »Sleepy Joe«, den Trump Biden im Wahlkampf verpasst hatte. Nach einem viel beachteten gedanklichen Aussetzer in einem der Saisonspiele habe man ihn plötzlich »Sleepy Tom« genannt, beschwerte sich Brady: »Warum tut man mir das an?«

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Die Zusammenkunft am Dienstag war der erste Besuch eines Super-Bowl-Siegers im Weißen Haus seit 2017. Seit der Amtsübernahme Trumps im Jahr 2016 waren derartige Empfänge durch den umstrittenen Präsidenten für die großen Teams des US-Sports zu einer heiklen Angelegenheit geworden.

Brady selbst galt noch während Trumps Wahlkampf 2015 als einer seiner prominenten Fürsprecher, verzichtete in der Folge aber immer mehr auf öffentliche Unterstützung.

mjm/sid
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