Tour de France 2020 Au Revoir

Primoz Roglic und Tadej Pogacar umarmten sich auf dem Rad. Die Tour de France protestierte gegen Rassismus. Und Richie Porte wirkte wie der glücklichste Profi auf dem Podium. Die Ankunft in Paris in Bildern.
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Die Tour de France erlebte eines der spannendsten Finals ihrer 117-jährigen Geschichte. Auf der 20. Etappe nahm der Slowene Tadej Pogacar (r.) seinem Landsmann Primoz Roglic (l.) bei einem dramatischen Bergzeitfahren an der Planche des Belles Filles noch das Gelbe Trikot ab. Auf dem Weg nach Paris einen Tag später konnten sich die beiden schon wieder in dem Arm nehmen.

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Während sich die Athletinnen und Athleten der US-Basketballiga NBA, der Baseballliga MLB oder auch im Tennis bei den US Open mit der weltweiten Black-Lives-Matter-Bewegung solidarisierten, gab es bei der Tour lange keine ähnliche Aktion. Am letzten Tag durfte der einzige schwarze Profi im Peloton, Kévin Réza, aber zu Beginn in der ersten Reihe fahren. Die Fahrer trugen vor dem Start Masken mit Botschaften wie "Nein zu Rassismus".

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Beim neutralen Start präsentierten die Fahrer die Wertungstrikots. Richard Carapaz (Gepunktetes Trikot) und Enric Mas (Weißes Trikot) waren jedoch nur Platzhalter für Tadej Pogacar, der das Gelbe Trikot überstreifen durfte.

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UAE-Team Emirates war eigentlich nicht das stärkste Team im Peloton, holte aber vier Etappensiege - so viele wie keine andere Mannschaft. Das lag hauptsächlich an Pogacar, der drei Etappen gewann. Sprinter Alexander Kristoff (4.v.l.) hatte den Auftakt in Nizza gewonnen.

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Bis Paris blieb das Peloton auf der letzten Etappe ruhig. Die Hauptstadt sorgte dann für Action - sowohl auf als auch über der Straße.

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Es ging vorbei am Louvre...

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...und am Arc de Triomphe. Die Tour-Organisatoren um Chef Christian Prudhomme waren am Sonntagabend wahrscheinlich sehr zufrieden. Die Tour schaffte es trotz der Coronavirus-Pandemie mit teilweise mehr als 10.0000 Neuinfektionen in Frankreich innerhalb von 24 Stunden bis nach Paris.

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Die Champs-Élysée gehörten - trotz einer vierköpfigen Fluchtgruppe - dann den Sprintern. Im vergangenen Jahr hatte hier Caleb Ewan gewonnen, der dieses Mal aber keine Chance hatte. Dagegen machte Sam Bennett seinem Grünen Trikot alle Ehre und holte seinen zweiten Etappensieg dieser Tour.

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Eine Entdeckung dieser Rundfahrt war der Schweizer Marc Hirschi, der sich oft in Fluchtgruppen aufhielt. Einmal scheiterte er im Sprint gegen Julian Alaphilippe, dann nach einer langen Solofahrt in den Pyrenäen an Pogacar. "Hirschi" gab aber nicht auf und stürmte dann auf der zwölften und mit 218 Kilometern längsten Etappe der Tour zu seinem ersten Sieg. Für seine ständigen Attacken erhielt der 22-Jährige die Rote Rückennummer als Kämpferischster Fahrer der Frankreichrundfahrt.

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Eigentlich galt Peter Sagan als Favorit auf das Grüne Trikot, weil er in der Regel ordentlich über die Berge kommt und so normalerweise viele Punkte bei Zwischensprints gewinnen kann. Doch in diesem Jahr hatte Sam Bennett die schnelleren Beine und wurde von seinen Teamkollegen durch die Pyrenäen und Alpen geschleppt. Damit holte er als erster Ire seit Sean Kelly 1989 die Punktewertung.

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Team Movistar baute derweil seine Serie aus. Die Spanier haben nun dreimal in Serie die Mannschaftswertung gewonnen.

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Tadej Pogacar gewann die Wertung der Jungprofis. Er ist mit 21 Jahren der zweitjüngste Sieger in der Geschichte der Tour de France. Nur Henri Cornet war 1904 mit 19 Jahren jünger.

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Ach ja, kennen Sie den? Tadej Pogacar durfte auch das Bergtrikot mit nach Hause nehmen. Beim Bergzeitfahren hatte er den bis dato Führenden Richard Carapaz überholt.

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Das Wichtigste kam dann zum Schluss: Tadej Pogacar gewinnt die Tour de France 2020.

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Sogar einen Pokal bekam Pogacar in die Hand gedrückt. Konkurrent Roglic (l.) wirkte trotz der am Vortag verlorenen Gesamtführung nicht unglücklich. Und Richie Porte (r.) freute sich sehr über den dritten Platz. Bei seiner zehnten Teilnahme schaffte es der Australier das erste Mal auf das Podium - nach so vielen Jahren ohne Podium hatte es noch keiner unter die besten drei geschafft. Nun wird er - wie seine Kollegen wahrscheinlich auch - froh sein, nach Hause zu kommen. Porte ist während der Tour Vater geworden.

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