Tour de France Radprofi Oss erleidet bei Sturz einen Halswirbelbruch

Schlimme Folgen des Sturzes auf der Kopfstein-Etappe der Tour de France: Der Italiener Daniel Oss hat sich einen Halswirbelbruch zugezogen. Bei dem Sturz war auch der Österreicher Michael Gogl schwer verletzt worden.
Daniel Oss, hier beim Zeitfahren zum Start der diesjährigen Tour de France

Daniel Oss, hier beim Zeitfahren zum Start der diesjährigen Tour de France

Foto: Bo Amstrup / EPA

Nach dem Zusammenstoß mit einem Zuschauer muss auch Daniel Oss die Tour de France aufgeben. Sein Team TotalEnergies hat mitgeteilt, dass weitere Untersuchungen bei dem italienischen Profi einen Halswirbelbruch ergeben hätten. »Er darf sich für einige Wochen nicht bewegen und muss die Tour verlassen«, hieß es in der Mitteilung.

Der Unfall auf dem dritten Kopfsteinpflastersektor der fünften Etappe hatte bereits den Österreicher Michael Gogl zur Aufgabe wegen eines Becken- und Schlüsselbeinbruchs gezwungen.

Oss war in dem Sektor am Rand des Kopfsteinpflasters gefahren, hatte einen unachtsamen Fan mit dem Kopf touchiert und war gestürzt. Der dahinter heranrasende Gogl konnte bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr ausweichen und flog über das Rad von Oss. Der ebenfalls in den Sturz verwickelte Bora-hansgrohe-Fahrer Danny van Poppel kann die Tour fortsetzen.

Wie es dem Zuschauer geht, der ebenfalls verletzt wurde, wurde bisher nicht bekannt.

aha/dpa
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