Romain Bardet bei der Tour de France Frankreichs Hoffnungsträger steigt mit Gehirnerschütterung aus

Frankreich muss mindestens ein weiteres Jahr auf den ersten Gesamtsieg eines Franzosen seit 1985 warten. Romain Bardet ist nach seinem Sturz bei der 13. Etappe nicht mehr dabei.
Romain Bardet konnte die 13. Etappe der Tour de France noch beenden, wird bei der 14. aber nicht mehr antreten

Romain Bardet konnte die 13. Etappe der Tour de France noch beenden, wird bei der 14. aber nicht mehr antreten

Foto: Anne-Christine Poujoulat / AP

Romain Bardet ist aus der 107. Tour de France ausgestiegen. Der 29 Jahre alte Kapitän des französischen Teams AG2R zog sich bei einem Sturz auf der 13. Etappe am Freitag eine Gehirnerschütterung zu, weshalb er die Frankreich-Rundfahrt abbrechen muss.

Bardet hatte auf der Bergetappe nach Puy Mary nach seinem Sturz 2:30 Minuten auf den Gesamtführenden Primoz Roglic verloren und war damit im Kampf um das Gelbe Trikot von Rang vier auf elf abgerutscht. Vor der Etappe hatte Bardet nur 30 Sekunden hinter Roglic gelegen.

Damit hat sich die Hoffnung der Franzosen auf den ersten Heimsieg seit Bernard Hinault 1985 endgültig zerschlagen, nachdem auch der bisherige Dritte Guillaume Martin am Freitag viel Zeit verloren hatte.

Zuvor hatten sich bereits die Stars Thibaut Pinot und Julian Alaphilippe aus dem Rennen um Gelb verabschiedet. Bardet, der zur kommenden Saison zum Team Sunweb wechselt, hatte 2016 (2.) und 2017 (3.) das Tour-Podest erreicht, danach die großen Erwartungen aber nicht mehr erfüllt.

svs/sid
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