Wankelmütiger Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury will doch nicht mehr boxen

Erst das Karriereende, dann die große Verkündung des Comebacks – und jetzt doch wieder Ruhestand: Boxweltmeister Tyson Fury scheint sich seiner Zukunftspläne nicht ganz sicher zu sein.
In seiner Karriere ist Boxweltmeister Tyson Fury bislang ungeschlagen

In seiner Karriere ist Boxweltmeister Tyson Fury bislang ungeschlagen

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Ethan Miller / Getty Images

Drei Tage nach seiner Ankündigung, noch einmal in den Boxring steigen zu wollen, hat Tyson Fury erneut sein Karriereende erklärt. Bei Twitter postete der Schwergewichtsweltmeister des Verbandes WBC (World Boxing Council) dazu ein Statement .

»Ein großes Dankeschön an alle, die über die Jahre hinweg einen Beitrag zu meiner Karriere geleistet haben und nach langen harten Gesprächen habe ich mich endlich dazu entschlossen aufzuhören, und an meinem 34. Geburtstag sage ich Bon Voyage«, twitterte Fury.

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Erst am Dienstag hatte Fury verkündet, dass er doch noch weiterkämpfen wolle, »weil ich der erste Schwergewichtschampion in der Geschichte sein kann, der zwei Trilogien hat«. Mit seinem Landsmann Derek Chisora hatte der Brite bereits einen Gegner im Blick. Gegen Chisora hatte Fury bereits 2011 und 2014 gewonnen. Seine erste Trilogie hatte Fury mit dem US-Amerikaner Deontay Wilder (2018, 2020 und 2021).

Furys Aussagen gelten nicht immer

Seinen bislang letzten Kampf hatte Fury am 23. April im Wembley-Stadion gegen seinen Landsmann Dillian Whyte. Er gewann durch technischen K.o. in der sechsten Runde. Anschließend erklärte Fury zum ersten Mal sein Karriereende, er hätte »alles erreicht, was ich erreichen wollte«. In seiner Laufbahn ist Fury ungeschlagen, bei 32 Kämpfen gab es nur ein Remis gegen Wilder 2018.

Schon in den Vorjahren hatte Fury vieles angekündigt, das wenig später nicht mehr galt. In der Boxszene werden Furys Aussagen mit äußerster Vorsicht genossen. Ob seine Karriere nun wirklich vorbei ist, bleibt offen.

mrk/dpa
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