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14. März 2005, 12:10 Uhr

Auswärtsstarke Mavs

Nowitzki übernimmt das Kommando

Die Dallas Mavericks haben nach ihrer kleinen Krise mit einem Auswärtssieg bei den Minnesota Timberwolves in der NBA wieder Schwung geholt. Im einem hart umkämpften Spiel drohte die Mavs-Führung in der Schlussphase noch zu kippen. Doch Nowitzki und Co. hatten die richtige Taktik gegen die T-Wolves gewählt.

 Engagierter Nowitzki: "Er gab viele Kommandos"
DPA

Engagierter Nowitzki: "Er gab viele Kommandos"

Minnesota - Zum zweiten Mal in dieser Saison haben sich die Mavericks bei den Timberwolves durchgesetzt und mit einem 102:93 ihre Auswärtsstärke unter Beweis gestellt. Nowitzki überzeugte dabei mit 21 Punkten und zehn Rebounds. "Dirk hat heute Führungsqualitäten gezeigt und viele Kommandos gegeben", freute sich Dallas-Point-Guard Jason Terry über Nowitzkis Engagement, "das kommt selten vor, aber es war gut." Mit 22 Punkten, von denen er 12 allein im letzten Viertel machte, und zwölf Vorlagen war Terry noch einen Hauch besser als Nowitzki.

Dallas profitierte vor allem von einer guten Defensivleistung. Minnesotas Superstar Kevin Garnett wurde konsequent in die Doppeldeckung genommen. In den ersten 45 Minuten gingen nur neun Wurfversuche auf sein Konto: "Das war der Schlüssel zum Erfolg. Sobald er den Ball hatte, schickten wir zwei Spieler zu ihm. Er ist das Herz und die Seele der Timberwolves", sagte Nowitzki nach dem Spiel.

Trotz der guten Deckung, ließ Garnett, dem 24 Punkte, 13 Rebounds und sechs Vorlagen gelangen, die Mavs zwei Minuten vor Schluss noch einmal zittern, als er Minnesota mit einem Sprungwurf auf 87:93 heranbrachte. Allerdings nutze Terry im Gegenzug die Abwehrschwäche der Timberwolves aus und brachte Dallas damit endgültig auf die Siegerstraße. Mit 41 Siegen und 21 Niederlagen bleiben die Mavs nach einer kleinen Durststrecke, auf der sie fünf von sieben Spielen verloren hatten, das viertbeste Team in der Western Conference.

Einen Erfolg der besonderen Art schaffte Donyell Marshall von den Toronto Raptors. Beim 128:110-Auswärtssieg bei den Philadelphia 76ers verwandelte er insgesamt zwölf Dreier und egalisierte damit die NBA-Bestmarke von Lakers-Superstar Kobe Bryant vom 7. Januar 2003. Marshall erzielte zudem mit 38 Punkten einen persönlichen Karriere-Rekord.

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