NBA Dallas marschiert, New Orleans versagt gegen Utah

Vier Spieltage vor Ende der regulären Saison kommen die Dallas Mavericks den Playoffs immer näher. Golden State und Sacramento liefern sich einen spektakulären Schlagabtausch. Die Besten im Westen treffen wenig gegen Utah. Portland schlägt die LA Lakers.


Hamburg - Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki sind auf einem guten Weg in Richtung Playoffs. 99:83 schlugen sie in heimischer Halle die Seattle SuperSonics und liegen mit 49 Siegen bei 29 Niederlagen auf Platz sieben der Western Conference vor den Golden State Warriors und den Denver Nuggets mit jeweils 47 Siegen und 31 Niederlagen. Nowitzki absolvierte die vierte Partie nach seiner Knöchelverletzung, der Forward kam auf elf Punkte und sammelte zwölf Rebounds für die Mavericks.

Dallas (in weiß) gegen Seattle: Sieg für die Mavericks
AFP

Dallas (in weiß) gegen Seattle: Sieg für die Mavericks

Bester Werfer bei Dallas war Guard Jason Terry mit 22 Punkten und sechs Assists, Forward Josh Howard erzielte 17 Punkte. Bei Seattle trafen nur 38 Prozent der Würfe das Ziel, am treffsichersten war Point Guard Earl Watson mit 22 Punkten und 8 Assists. Im Schlussviertel konnte sich Dallas entscheidend von Seattle absetzen, das am Sonntag nach doppelter Verlängerung gegen Denver verloren hatte und weiterhin auf dem letzten Platz der Western Conference liegt.

Die Golden State Warriors wahrten durch eine spektakuläre Offensiv-Leistung die Hoffnung auf einen der heißumkämpften Playoff-Plätze im Westen. 140:132 gewannen sie in ihrer Heimat Oakland gegen die Sacramento Kings und stellten damit eine neue Punkte-Bestmarke für diese Saison auf. Die 33 Punkte und neun Assists von Guard Baron Davis, 20 Punkte von Forward Stephen Jackson und 17 Punkte und 17 Rebounds von Center Andris Biedrins konnten nicht über die schwache Defensivleistung der Warriors hinwegtäuschen. "Es ist schwer, enttäuscht zu sein, wenn man 140 Punkte macht, aber wir müssen in Zukunft viel besser verteidigen als heute Abend," sagte der Trainer von Golden State, Don Nelson. Sacramento hielt mit der Saison-Bestleistung von 132 Punkte dagegen, doch 31 Punkte von Forward Francisco Garcia und 29 von Guard Kevin Martin reichten nicht zum Sieg.

Deutlich weniger Körbe gab es bei der 66:77-Niederlage der New Orleans Hornets gegen die Utah Jazz zu sehen. Nach elf Heimsiegen in Folge musste sich der Erste der Western Conference aufgrund der schwachen Wurfquote geschlagen geben: Die Hornets trafen nur 37 Prozent der Würfe aus dem Feld und nur drei ihrer 14 Versuche jenseits der Drei-Punkte-Linie. Auch Leistungsträger Chris Paul war keine Ausnahme, der Guard erzielte nur vier Punkte und neun Assists. Forward Peja Stojakovic war bester Werfer der Hornets mit 15 Punkten. Sieg-Garant für Utah war Center Mehmet Okur, mit 22 Punkten und 17 Rebounds war er zum dritten Mal in Folge bester Werfer seines Teams. Auch Guard Deron Williams mit 16 Assists ragte bei den Jazz heraus, die bereits sicher für die Playoffs qualifiziert sind und auf Rang vier im Westen liegen.

NBA-Ergebnisse

Indiana - Atlanta 112:98
Charlotte - Minnesota 121:119
Miama - Chicago 95:88
Detroit - New York 94:98
Memphis - Phoenix 113:127
New Orleans - Utah 66:77
Milwaukee - Boston 104:107 n.V.
Dallas - Seattle 99:83
Portland - LA Lakers 112:103
LA Clippers - Denver 99:117
Golden State - Sacramento 140:132
Bei den Portland Trailblazers, die keine Chance mehr auf ein Erreichen der Playoff-Plätze haben, verloren die Los Angeles Lakers 103:112. Die Lakers hatten ihre vergangenen vier Spiele gewonnen und sind bereits für die Playoffs qualifiziert, befinden sich aber immer noch im Kampf um den ersten Platz der Western Conference. Lakers-Superstar Kobe Bryant war wie so oft der erfolgreichste Werfer seines Teams, 34 Punkte und fünf Assists konnte der Guard verbuchen. Forward Pau Gasol kam auf 21 Punkte und 13 Rebounds, Forward Lamar Odom erzielte elf Punkte erhielt ein technisches Foul, als er Blazers-Guard Brandon Roy hart foulte. Roy war mit 23 Punkten bester Schütze für Portland, zudem stellte er mit zwölf Assists seine persönliche Bestleistung ein.

luk/Reuters

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