NBA Dallas siegt ohne Nowitzki, Spurs starten Endspurt

Die Dallas Mavericks können auch ohne Dirk Nowitzki gewinnen. San Antonio bleibt weiter auf der Siegerspur und schlägt Orlando. Dank Chris Paul bleiben die New Orleans Hornets Spitze im Westen.


Hamburg - Auch ohne den wertvollsten Spieler der vergangenen Saison konnten die Dallas Mavericks gegen die LA Clippers gewinnen. 103:90 siegte das Team des am Knöchel verletzten Dirk Nowitzki dank einer guten Teamleistung. Forward Josh Howard übernahm Verantwortung bei den Mavericks, als es im dritten Viertel eng wurde (60:58) und erzielte 20 der nächsten 26 Punkte seines Teams. Sieben Rebounds und vier Steals sowie zwei Assists vervollständigten seine starke Leistung.

Dallas-Center Dampier (r.): Brett-Kontrolle gegen die Clippers
AP

Dallas-Center Dampier (r.): Brett-Kontrolle gegen die Clippers

Guard Jerry Stackhouse machte 20 Punkte für Dallas, Center Erick Dampier spielte groß auf und holte neben 17 Rebounds auch noch 19 Punkte. Point Guard Jason Kidd scheint sich bei Dallas immer besser zurechtzufinden und kam auf zehn Punkte, acht Assits und sechs Rebounds. Der für Nowitzki ins Team gerückte Forward Malik Allen hatte früh Foulprobleme und beendete die Partie mit sechs Punkten und neun Rebounds.

Forward Corey Maggette machte 21 Punkte für LA, Tim Thomas, ebenfalls Forward, erzielte 13 Punkte. Bei den Clippers, die ihre letzten acht Spiele verloren, könnte der ehemalige All-Star Elton Brand für die letzten Spiele der Saison zurückkommen. Der Forward konnte aufgrund eines Achillessehnenrisses in dieser Saison noch nicht für sein Team auflaufen.

Der Deutsche Basketball-Nationaltrainer Dirk Bauermann sagte mit Bezug auf das im Juli stattfindende Qualifikationsturnier für Olympia und Nowitzkis Verletzung: "Ich habe keinerlei Angst, dass Dirk ausfällt." Bauermann steht mit dem Nationalspieler seit dessen Verletzung per SMS in Kontakt, bisher gibt es noch keine eindeutige Diagnose, wie schwer die Verletzung ist.

NBA-Ergebnisse

Orlando - San Antonio 97:107
Indiana - New Orleans 106:114
Chicago - Atlanta 103:94
Dallas - LA Clippers 103:90
Utah - Charlotte 128:106
Portland - Washington 102:82
Die San Antonio Spurs bleiben im Endspurt der Regular Season weiterhin auf der Gewinnerspur - gegen die Orlando Magic siegten sie 107:97. Die Partie war lange ausgeglichen, Orlando lag im dritten Viertel zwischenzeitlich noch mit acht Punkten in Führung, konnte aber die verletzungsbedingten Ausfälle von Hedo Turkoglu (verstauchter Knöchel) und Jameer Nelson (Kieferverletzung) während der Partie nicht kompensieren. Der amtierende Meister verteidigte gut gegen die Distanzschützen der Magic und ließ nur 16 Versuche von der Dreipunktlinie zu, 7 davon fanden ihr Ziel. In den letzten zehn Spielen hatte Orlando jeweils mindestens zehn Dreier getroffen.

Bester Werfer der Partie war Guard Manu Ginobili von San Antonio mit 28 Punkten, 13 davon allein im Schlussviertel. Sein Teamkollege, Forward Michael Finley, kam auf 24 Punkte. Gewohnt stark präsentierte sich auch Center Tim Duncan, der am Ende 19 Punkte und 15 Rebounds verbuchen konnte. Guard Tony Parker erzielte elf Punkte und gab neun Assists. Dwight Howard war bester Mann bei Orlando Magic, der Center kam auf 24 Punkte und 21 Rebounds. Forward Rashard Lewis steuerte ebenfalls 24 Punkte bei, Guard Keyon Dooling machte 19 Punkte.

Das beste Team der Western Conference bleiben die New Orleans Hornets nach dem 114:106 gegen die Indiana Pacers. Überragender Spieler der Hornets war Forward David West mit 35 Punkten und 16 Assists, Guard Chris Paul bestätigte seine starke Form und erzielte 31 Punkte und gab 14 Assists. Für Indiana waren Forward Danny Granger mit 26 Punkten und 9 Rebounds sowie Forward Shawne Williams mit 17 Punkten am erfolgreichsten.

luk/sid

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