NBA Dallas verliert, Boston marschiert

Schwache Bilanz: Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre zehnte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Die Boston Celtics dagegen bauen ihre Siegesserie aus. Gegen Utah war aber keiner ihrer drei Starspieler der entscheidende Mann.


Hamburg - Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki haben in der NBA einen Dämpfer kassiert. Zwei Tage nach dem Sieg gegen Oklahoma City Thunder, bei dem Power Forward Nowitzki mit 46 Zählern seinen Saisonrekord erzielt hatte, unterlagen die Mavericks zu Hause den Denver Nuggets 88:98.

Celtics-Pointguard Rondo: Entscheidender Faktor
AFP

Celtics-Pointguard Rondo: Entscheidender Faktor

Nowitzki schaffte mit 27 Punkten und zehn Rebounds ein Double Double. Der Power Forward traf jedoch nur zehn seiner 22 Würfe aus dem Feld, einer von vier Dreier-Versuchen fand sein Ziel.

Small Forward Josh Howard konnte nach seiner Knöchelverletzung zum ersten Mal wieder eingesetzt werden und spielte 14 Minuten. Er traf bei fünf Würfen nur einmal, dann aber gleich von der Drei-Punkte-Linie. Für Dallas war es bereits die zehnte Niederlage in der 23. Partie dieser Spielzeit, das Team steht derzeit einen Platz hinter den Playoff-Rängen. Denver hat eine Bilanz von 17 Siegen bei sieben Niederlagen. Seit Pointguard Chauncey Billups im Tausch mit Allen Iverson nach Denver kam, gewann das Team 16 seiner 20 Spiele.

NBA-Ergebnisse

Atl. - Charlotte 79:83
Toronto - New J. 87:94
Wash. - Indiana 98:118
Boston - Utah 100:91
Miami - Milwaukee 83:98
Dallas - Denver 88:98
Phoenix - New Y. 111:103
Sacr. - Minnesota 118:103
Golden S. - Orlando 98:109
Noch besser ist die Statistik der Boston Celtics. Die Traditions-Franchise gewann zuletzt 15 Spiele in Serie und führt die NBA mit 23 Siegen bei nur zwei Niederlagen an. Boston ist erst das vierte Team in der NBA-Geschichte, das so gut in eine Saison gestartet ist. Zuvor hatten nur die Philadelphia 76ers (1967), die New York Knicks (1970) und die Chicago Bulls (1996) das geschafft.

Am Montagabend wurden beim 100:91 die Utah Jazz zum nächsten "Opfer" im Bostoner Garden. Bei den Celtics verletzte sich Paul Pierce kurz vor Schluss am Knie. Der Small Forward gab aber nach dem Spiel Entwarnung. "Es sollte in Ordnung sein", sagte Pierce. Ich habe das Knie ein bisschen belastet. Es hat sich nicht so weit nach hinten gebogen, also müsste es gehen."

Doch weder Pierce (15 Punkte), noch die beiden anderen Superstars, Kevin Garnett (19 Punkte, zehn Rebounds) oder Ray Allen (zwölf Punkte), ragten trotz guter Leistungen aus dem Spiel der Celtics heraus. Rajon Rondo glänzte mit 25 Punkten, neun Rebounds und acht Assists. Der Pointguard entwickelt sich immer mehr zum entscheidenden Faktor im Spiel der Celtics, zwölf Punkte erzielte er in den entscheidenden letzten 5:20 Minuten des Spiels. Mit Center Kendrick Perkins (15 Punkte und 14 Rebounds) zeigte auch der fünfte Spieler der Startformation eine ansprechende Leistung.

set/dpa/AP/ESPN/NBA

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