NBA Mavericks gegen Golden State ohne Probleme

Mit starker Verteidigung zum Erfolg: Gegen Golden State kamen die Dallas Mavericks zu einem klaren Heimsieg. Dirk Nowitzki lobte besonders die Defensivleistung seines Teams. Bei den Boston Celtics geriet ein Bankspieler zum Matchwinner, New Orleans bezwang die Denver Nuggets.


Hamburg - Das Auf und Ab der Dallas Mavericks geht weiter: Am Mittwochabend (Ortszeit) zeigte sich das Team von Dirk Nowitzki wieder von seiner besseren Seite und besiegte die Golden State Warriors 117:93. "Wir haben in der Verteidigung gut rotiert, hatten schnelle Hände. Die Defensive hat dieses Spiel entschieden", sagte Nowitzki nach der Partie.

Forward Nowitzki (l.): 20 Punkte gegen die Warriors
AFP

Forward Nowitzki (l.): 20 Punkte gegen die Warriors

Der 30-Jährige war mit 20 Punkten zweitbester Werfer der Mavericks nach Guard Jason Terry (22). Acht der 20 Wurfversuche des Deutschen landeten im Korb. Allerdings war die schwächste Defensive der Liga - im Durchschnitt kassierten die Warriors 112 Punkte pro Spiel - auch ein guter Aufbaugegner. Noch am Sonntag hatten die Mavs beim 100:124 von den Boston Celtics eine Lehrstunde erteilt bekommen. Eine Bilanz von 26 Siegen bei 19 Niederlagen bedeutet für Dallas aktuell den achten Platz im Westen, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde.

Keine Schwierigkeiten hatte der Meister aus Boston beim Heimspiel gegen die Sacramento Kings. Ein 40:19-Zwischenspurt im zweiten Viertel legte den Grundstein für den ungefährdeten 119:100 Sieg der Celtics. Ausnahmsweise standen nicht die Superstars Kevin Garnett (14 Punkte), Paul Pierce (8) und Ray Allen (12) im Fokus, die Leistungsträger konnten ob des deutlichen Vorsprungs in der zweiten Hälfte geschont werden.

Stattdessen spielte sich mit Guard Eddie House ein Ersatzspieler in den Mittelpunkt. Insgesamt steuerte er 28 Punkte bei und war vor allem aus der Distanz mit acht verwandelten Dreipunktewürfen bei neun Versuchen gefährlich. Mit einer Bilanz von 38-9 steht Boston weiter auf dem zweiten Platz der Eastern Conference, die von den Cleveland Cavaliers (35-8) angeführt wird.

Ergebnisse NBA

Dallas - Golden St. 117:93
Indiana - Milwau. 107:99
Boston - Sacr. 119:110
Miami - Washing. 93:71
New Jer. - Toronto 106:107
New York - Atlanta 112:104
Minnes. - Detroit 89:98
New Orl. - Denver 94:81
Oklah. - Memphis 114:102
Houston - Phila. 93:95
Portl. - Charlotte 88:74
L.A. Cli. - Chicago 75:95
Im Duell zweier Tabellennachbarn bezwangen die New Orleans Hornets (Platz drei im Westen) die Denver Nuggets (Vierter) 94:81. Hornets-Star Chris Paul hielt sich in der Offensive zwar zurück (12 Punkte, Trefferquote 25 Prozent), verteilte dafür aber zehn direkte Korbvorlagen.

Zum unerwarteten Star des Spiels geriet Reservist Devin Brown, der auf 18 Punkte kam. "Das ist schon lustig, ich habe vor und nach dem Training in letzter Zeit noch an meinem Wurf gearbeitet, das zahlt sich jetzt scheinbar aus", sagte Harris, der bei sieben Versuchen nur einmal daneben warf. Nur Distanzexperte Peja Stojakovic traf besser, ihm gelangen 26 Zähler.

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Auch die Rückkehr von zwei Leistungsträgern half den Los Angeles Clippers im Spiel gegen die Chicago Bulls wenig. Aufbauspieler Baron Davis und Center Marcus Camby kehrten nach Verletzungspausen zwar ins Team zurück, konnten die 75:95-Heimpleite jedoch nicht verhindern. Davis kam auf nur drei Punkte, traf lediglich einen seiner zehn Wurfversuche. Auch Camby zeigte sich noch nicht wieder in Top-Form, ihm gelangen sechs Punkte und sechs Rebounds.

Bei den Bulls war Forward Loul Deng (23 Punkte) bester Werfer, Tyrus Thomas kam auf 16 Zähler und zehn Rebounds. Die Clippers, bei denen der deutsche Nationalspieler Chris Kaman weiter verletzt fehlt, liegen mit zehn Siegen bei 35 Niederlagen weit außerhalb der Playoff-Ränge, die Bulls (19-27) im Osten ebenfalls.

jok/dpa/NBA

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