NBA-Negativserie Rekordmeister Boston schlecht wie nie

16 Mal holten die Boston Celtics den Titel in der NBA. Das ist lange her. Inzwischen haben Fans und Spieler nichts mehr zu feiern. Im Spiel gegen die Los Angeles Clippers wurde ein Negativrekord aufgestellt.


Hamburg - Die Celtics kassierten im Heimspiel gegen die Los Angeles Clippers mit 89:100 ihre 14. Niederlage nacheinander. Die Pleite bedeutete einen neuen Negativrekord in der Vereinsgeschichte, nachdem Boston 1993/94 und 1997/98 jeweils 13 Niederlagen in Folge erlitten hatte. Vor eigener Kulisse haben die Celtics, die 1986 ihren bislang letzten Titelgewinn feiern durften, seit elf Spielen nicht mehr gewonnen.

Boston-Profi Jefferson: "Müssen jetzt zusammenhalten"
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Boston-Profi Jefferson: "Müssen jetzt zusammenhalten"

"Wir müssen jetzt zusammenhalten, auch wenn wir noch weitere Spiele verlieren sollten. Wir dürfen auf keinen Fall jetzt mit dem Finger aufeinander zeigen und uns Schuldzuweisungen machen", sagte Celtics-Profi Al Jefferson: "Wir sollten nicht auf uns sauer sein, sondern vielmehr auf die verdammt lange Niederlagenserie."

Eine Niederlage mussten auch die Los Angeles Lakers hinnehmen. Die Kalifornier unterlagen bei den Indiana Pacers 84:95. Auch die Seattle Supersonics mit ihrem deutschen Assistenztrainer Detlef Schrempf konnten nicht gewinnen. Trotz 29 Punkten des erneut besten Spielers, Ray Allen, verloren die Supersonics ihr Heimspiel gegen die Chicago Bulls mit 101:107.

pav/dpa/sid

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