NBA-Playoffs Atlanta gleicht gegen Boston aus, Dallas sucht Trainer

Die Cleveland Cavaliers und Utah Jazz haben das Viertelfinale der NBA-Playoffs erreicht. Titelfavorit Boston Celtics muss dagegen auf das siebte Spiel hoffen. Superstar Kobe Bryant soll Nowitzkis Nachfolger als wertvollster Spieler werden. Die Mavericks suchen einen Trainer.


Hamburg - Cleveland holte sich bei den Washington Wizards durch ein ungefährdetes 105:88 den vierten Sieg im sechsten Spiel der Serie "best of seven". Ebenfalls mit 4:2 Siegen endete das Duell zwischen Utah und den Houston Rockets, nachdem die Jazz im sechsten Spiel 113:91 triumphierte. Atlanta gestaltete durch einen 103:100-Erfolg gegen Boston die Serie wieder offen.

Cleveland-Star James: Am Boden, aber glücklich
REUTERS

Cleveland-Star James: Am Boden, aber glücklich

Superstar Kobe Bryant soll in diesem Jahr die Auszeichnung des "Most Valuable Players" (MVP) erhalten und damit die Nachfolge von Dirk Nowitzki antreten. Das berichtet die "Los Angeles Times". Die Auszeichnung wird in der kommenden Woche vergeben.

Neben Bryant war auch Cleveland-Star LeBron James als neuer MVP gehandelt worden. Der 23-Jährige stellte beim Spiel in Washington seine Klasse unter Beweis. Mit 27 Punkten, 13 Rebounds und 13 Assists war James der überragende Spieler auf dem Parkett. Vor Cleveland und Utah hatten sich bereits die Detroit Pistons, Orlando Magic, Titelverteidiger San Antonio Spurs, Dallas-Bezwinger New Orleans Hornets sowie die Los Angeles Lakers für das Viertelfinale qualifiziert.

Die Dallas Mavericks haben die Suche nach einem Nachfolger für den Mitte der Woche entlassenen Coach Avery Johnson begonnen. Der Club von Dirk Nowitzki soll sich bereits mit Rick Carlisle, der in der Vergangenheit bei den Indiana Pacers und Detroit Pistons tätig war, getroffen haben. Das verlautete nach Medienberichten aus Clubkreisen.

Als weiterer Kandidat gilt der derzeit als Fernseh-Analyst tätige Jeff van Gundy, der allerdings in der Vergangenheit betonte, aus familiären Gründen erst in der übernächsten Saison wieder coachen zu wollen. Auch Mike D'Antoni, der bei den Phoenix Suns vor der Trennung steht, werden Kontakte zu den Mavericks nachgesagt. D'Antoni wird jedoch auch heftig von den Chicago Bulls und den New York Knicks umworben. Die Mavericks waren in den Play-offs wie schon in der vergangenen Saison bereits in der ersten Runde gescheitert.

all/sid



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