NBA-Playoffs Nowitzki-Korb lässt Dallas jubeln

Die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki haben sich im Kampf um den Einzug ins Finale der Western-Conference zurückgemeldet. Nach dem Debakel im ersten Halbfinale gewannen die Mavs dank eines nervenstarken Nowitzkis das zweite Spiel bei den Phoenix Suns in den Schlusssekunden.


 Nowitzki beim Wurf: "Gutes Gefühl"
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Nowitzki beim Wurf: "Gutes Gefühl"

Phoenix - Mit dem letzten Angriff machte Nowitzki die entscheidenden Punkte zum 108:106 und führte seine Mavericks damit zum 1:1-Ausgleich in der "best-of-seven"-Serie. Zwei Tage nach der Auftaktpleite waren die Texaner vor allem in der ersten Hälfte nicht wiederzuerkennen. Besonders Erick Dampier, der vor der Partie unter anderem von Nowitzki stark kritisiert wurde, spielte wie verwandelt.

Der Center der Mavs kam auf 15 Punkte und 12 Rebounds. 48 Stunden zuvor war er ohne Punkterfolg geblieben und konnte nur fünf Rebounds verzeichnen. Überragender Mann bei Dallas war jedoch Michael Finley, der fünf von sechs Dreipunktwürfen verwandelte und auf 31 Punkte kam. "Gute Spieler können Spiele gewinnen und Finley hat dieses gewonnen", sagte Phoenix-Coach Mike D'Antoni nach dem Spiel anerkennend.

Nowitzki zeigte eine ordentliche Partie und hatte am Ende 23 Punkte und 12 Rebounds auf dem Konto. Bester Mann bei den Suns war wie schon in Spiel eins Amare Stoudemire mit 30 Punkten und 16 Rebounds.

Vor 18.422 Zuschauern in der restlos ausverkauften America West Arena fanden die Mavericks von Beginn an gut ins Spiel. Nachdem Nowitzki die ersten beiden Punkte erzielt hatte, konnten die Gäste bis zur Halbzeit ihren Vorsprung auf 54:46 ausbauen.

Im dritten Viertel drehten die von ihrem überragenden Spielmacher Steve Nash angetriebenen Suns jedoch groß auf und gingen mit 82:80 in Führung. Im Schlussviertel wechselte diese allerdings laufend, ehe Nowitzki 6,8 Sekunden vor Spielschluss mit einem Zweier den krönenden Schlusspunkt hinter den ersten Dallas-Erfolg setzen konnte. "Ich hatte ein gutes Gefühl, als der Ball meine Hand verließ", sagte Nowitzki über seinen entscheidenden Wurf, "es hat nicht wirklich gut ausgesehen, aber er war drin."

Im zweiten Halbfinale der Eastern-Conference konnten die Indiana Pacers beim amtierenden Meister Detroit Pistons ebenfalls zum 1:1 ausgleichen. 22 Punkte von Jermaine O'Neal und 20 Rebounds von Jeff Foster führten die Pacers zu einem 92:83-Erfolg.

Die dritten Spiele der Halbfinals finden in der Nacht auf Samstag in Dallas (3.30 Uhr/live auf Premiere) und Indiana statt. Bereits 24 Stunden vorher treffen in Washington die Wizards auf die Miami Heat und in Seattle die Supersonics auf die San Antonio Spurs.



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