NBA-Playoffs Nowitzki und Co. behalten die Nerven

Die Dallas Mavericks stehen kurz vor ihrem größten Erfolg seit anderthalb Jahrzehnten. Dem NBA-Team des deutschen Nationalspielers Dirk Nowitzki fehlt nur noch ein Sieg gegen die Sacramento Kings, um das Conference-Finale zu erreichen.

Dallas - Die Mavericks, die zuletzt 1988 im Endspiel der Western Conference gestanden hatten, bezwangen am Dienstagabend vor heimischem Publikum die Sacramento Kings mit 112:93. Die Texaner, die in der Best-of-Seven-Serie nun mit 3:2 führen, können am Donnerstag mit einem Sieg bei den Kings alles klar machen.

Die "Mavs" überzeugten vor allem mit einer erstklassigen Defense. "Das war der Garant für den sicheren Erfolg. So stark wie in der zweiten Halbzeit haben wir in der Abwehr kaum einmal gespielt", freute sich Nowitzki, der mit 16 Punkten, 15 Rebounds und 9 Assists nur um eine Vorlage das erste "Triple Double" seiner Playoff-Karriere verpasste.

Der Deutsche war hinter Steve Nash (25 Punkte) und Nick van Exel (18) drittbester Werfer seines Teams. "Allen fiel ein Stein vom Herzen, denn wir wollten unbedingt gewinnen. Bei einer Niederlage hätten wir die Serie kaum noch einmal gewendet", gestand Nowitzki. Für Sacramento war Doug Christie mit 21 Punkten erfolgreichster Werfer.

Angesichts des wichtigen Sieges konnte Nowitzki die gegen ihn verhängte Geldbuße von 5000 Dollar leicht verschmerzen. Die NBA bestrafte seinen Ausraster im vierten Duell, als der gebürtige Würzburger bei der 83:99-Niederlage am Sonntag in Sacramento gut zwei Minuten vor Spielschluss aus Verärgerung wegen einer Entscheidung des Referees einen Handtuchhaufen umgetreten hatte. Nowitzkis Mannschaftskamerad Raja Bell wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung zu einer Strafe von 7500 Dollar verurteilt.

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