NBA-Playoffs Pistons schalten 76ers aus

Der Favorit hat sich durchgesetzt: Nach schwachem Start in die Serie konnten die Detroit Pistons die Philadelphia 76ers letztlich souverän besiegen. Nun warten die Orlando Magic. Die SuperSonics dürfen sich nach miserabler Saison doch noch über einen Titel freuen.


Hamburg - Die Partie in Detroit war bereits nach dem ersten Viertel entschieden: 30 Punkte erzielten die Pistons gegen die Gäste aus Philadelphia, während sich die 76ers mit zwölf begnügen mussten. Am Ende des Abends stand ein 100:77 für Gastgeber Detroit und ein 4:2 in der ersten Playoff-Runde. Gegner in Runde zwei, die kommenden Samstag startet, sind die Orlando Magic.

Detroits Topscorer Hamilton (r.): Jetzt warten die Magic
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Detroits Topscorer Hamilton (r.): Jetzt warten die Magic

"Wir hatten bis zur Halbzeit in Spiel vier keinen Rhythmus gefunden, sagte Pistons-Guard Richard Hamilton. "Dann lief es endlich in Defensive und Offensive." Topscorer Hamilton erzielte 13 seiner insgesamt 24 Punkte im ersten Viertel.

Die Serie hatte für Detroit überraschend schlecht begonnen. 1:2 lagen die Favoriten zurück, bevor sie das Blatt wenden konnten. "Dies ist die NBA, da gibt es keine schlechten Spieler", zollte Detroits Guard Chauncey Billups (20 Punkte, sieben Assists) den Akteuren aus Philadelphia Respekt. "Sie haben lange Zeit Playoff-Basketball gespielt und wir benötigten eine Weile um diese Intensität zu erreichen." Es ist die siebte Spielzeit in Folge, in der die Pistons mindestens in die zweite Playoff-Runde einziehen.

Für die 76ers erzielte Forward Andre Iguodala 16 Punkte, die Guards Andre Miller und Louis Williams jeweils elf. "Wir kamen gut vorbereitet hierhin, aber sie waren einfach auf einem anderen Level", sagte Center Samuel Dalembert.

Einen Lichtblick gab es für die Seattle SuperSonics, nach ihrer äußerst schwachen Saison, die sie mit 20 Siegen und 62 Niederlagen als schlechtestes Team der Western Conference abgeschlossen hatten. Ihr Guard Kevin Durant wurde von der NBA als bester Rookie der Saison ausgezeichnet. Der 19-Jährige erzielte 20,3 Punkte pro Saison. Seine Wurfqoute lag bei 43 Prozent, er traf 87,3 Prozent seiner Freiwürfe.

fsc/AP/Reuters



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