NBA-Playoffs Utah macht es besser als Dallas

Die Utah Jazz zeigen, wie es geht: Das Team aus Salt Lake City warf Dallas-Bezwinger Golden State aus den NBA-Playoffs und steht nun im Finale der Western Conference. Im Osten gelang es den Chicago Bulls, die Entscheidung in der Serie gegen die Detroit Pistons zu vertagen.


Hamburg - Die Jazz stehen als erster Halbfinalist der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA fest. Utah kam im Heimspiel gegen die Warriors beim 100:87-Erfolg zum vierten und entscheidenden Sieg in der Serie Best-of-Seven. Die Mannschaft aus Oakland hatte Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks in der Runde zuvor 4:2 besiegt.

Utahs Fisher (u.) gegen Warrior Davis: Entscheidung kurz vor Schluss
REUTERS

Utahs Fisher (u.) gegen Warrior Davis: Entscheidung kurz vor Schluss

Gegen das Überraschungsteam aus der Western Conference konnten sich die Gastgeber erst in den beiden Schlussminuten entscheidend absetzen. Das größte Plus der Jazz war ihre Stärke unter dem Korb. Utah holte sich insgesamt 59 Rebounds und somit 24 mehr als Golden State.

Im zweiten Halbfinale der Western Conference zwischen den San Antonio Spurs und den Phoenix Suns (2:2) geht es weitaus knapper zu - und härter. Nach der Rudelbildung im vierten Spiel Anfang der Woche sind nun gegen Robert Horry von den Spurs und Amare Stoudemire sowie Boris Diaw von den Suns Spielsperren verhängt worden.

Der 36-jährige Horry muss für sein unsportliches Foul zwei Spiele pausieren, Stoudemire und Diaw jeweils eines, weil sie im Anschluss die Ersatzbank verlassen hatten und aufs Feld gestürmt waren. Das fünfte Spiel dieser Serie findet in der Nacht auf morgen in Phoenix statt.

In der Eastern Conference konnte Chicago durch einen unerwartet klaren 108:92-Auswärtssieg bei den Detroit Pistons auf 2:3 in der Serie verkürzen.

Dabei erinnerten die Bulls in der ersten Halbzeit phasenweise an das legendäre Team, das in den 90er-Jahren mit Superstar Michael Jordan sechs Meisterschaften gewann. Mit einer sensationellen Trefferquote von 72,2 Prozent waren Ben Gordon, Luol Deng und Ben Wallace genauso gut, wie Jordan und Co. beim letzten Titel 1998. Gordon war mit 28 Punkten bester Schütze, Kirk Kinrich glänzte mit 13 Anspielen. Für Detroit war es die erste Heimniederlage der diesjährigen Playoffs.

fpf/dpa/AP



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