NBA Rangeleien im Hassduell

Dieses Duell hat eine lange Geschichte. Die Spiele endeten meist schlecht für New York. Jahrelang verzweifelten die Knicks an Michael Jordans Bulls, nun kam ein neues Kapitel hinzu. Zwei Spieler rangelten, einer sprang auf die Tribüne - und am Ende gewann wieder Chicago.


Hamburg - Zunächst wurden Chicagos Chris Duhon und sein New Yorker Rivale Maurice Taylor handgreiflich, dann sorgte Knicks-Forward Antonio Davis mit einem Hechtsprung in die Zuschauerränge für einen Eklat. Seine Frau Kendra war von einem Bulls-Fan auf der Tribüne belästigt worden, was Davis zum Eingreifen veranlasste. Ihm droht eine Sperre, den 106:104-Sieg der Bulls erlebte er ebenso aus der Umkleidekabine wie Duhon und Taylor.

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Chicago vs. New York: Prügelszenen im Hassduell

Ganz ruhig konnten es hingegen die Dallas Mavericks angehen lassen. Im ersten von insgesamt fünf Auswärtsspielen in Folge gewannen die Texaner bei den Houston Rockets mit 103:76. "Wir waren sehr motiviert und besser mit dem Ball als zuletzt", sagte Nowitzki, der mit 29 Punkten bester Werfer auf dem Platz war.

Gegen die ersatzgeschwächten Rockets, die weiter auf ihre beiden Starspieler Tracy McGrady und Yao Ming verzichten mussten, lag Dallas zeitweise mit 35 Punkten vorn. "Bei den Rockets fehlen natürlich viele Leute. Aber trotzdem ist es nicht einfach, solche Spiele zu gewinnen", erklärte Nowitzki, der geschont wurde und insgesamt nur 26 Minuten auf dem Parkett stand.

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