NBA Rekord für die Raptors, Warriors stoppen Hornets-Höhenflug

Neun Spiele waren die New Orleans Hornets ungeschlagen, jetzt beendeten die Golden State Warriors die Serie. Eine neue Bestmarke stellten die Toronto Raptors mit dem Sieg gegen Washington auf. Cleveland-Star LeBron James war gegen Portland in letzter Sekunde zur Stelle.


Hamburg - Forward James traf mit der Schlusssirene zum 84:83-Erfolg der Cleveland Cavaliers bei den Portland Trail Blazers. Die Cavs (25 Siege/19 Niederlagen) feierten ihren fünften Auswärtssieg in Folge. Zuletzt war ihnen dies 1998 gelungen. Portland (26/19) hatte in der zweiten Hälfte bereits mit 14 Punkten geführt, doch James drehte die Partie und erzielte 17 seiner insgesamt 37 Punkte im Schlussviertel.

Toronto-Profis Bosh und Calderon: Gute Laune dank Vereinsrekord
REUTERS

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Einen guten Tag hatten auch die Toronto Raptors: Das 122:83 gegen die Washington Wizards war der höchste Erfolg seit Gründung des Vereins 1995. Zugleich war es der sechste Heimsieg in Folge für Toronto (25/20), bei denen Center Andrea Bargnani (19 Punkte) und Forward Chris Bosh (16) am besten trafen. "Einfach phantastisch, wie wir das Leder bewegt haben", lobte Raports-Coach Sam Mitchell die Leistung seiner Schützlinge. Einen Kantersieg feierte auch Philadelphia (18/28) beim 112:69 gegen die Milwaukee Bucks (18/29).

Eine Niederlage nach zuletzt neun Siegen in Folge mussten die New Orleans Hornets einstecken: Golden State siegte beim diesjährigen Überraschungsteam 116:103. Damit haben die Dallas Mavericks (31/13) heute beim Gastspiel in Boston die Chance, sich mit den Hornets (32/13) an die Spitze der Western Conference zu setzen. Für New Orleans war es die dritte Niederlage in den vergangenen 20 Partien.

NBA-Ergebnisse

Toronto - Washingt. 122:83
Memphis – Denver 102:106
Orlando - Miami 107:91
Philad. - Milwauk. 112:69
N. Orleans - Gold. State 103:116
Minnesota - Chicago 83:67
Utah - New York 100:89
Portland - Cleveland 83:84
Sacramento - Charlotte 105:91
LA Clippers - Atlanta 95:88
Golden State, das noch ohne Zugang Chris Webber auftrat, traf 52 Prozent seiner Schüsse und erzielte 13 Dreier. Bester Werfer war Warrior Stephen Jackson mit 26 Punkten. "Wenn wir so gut treffen, sind wir kaum zu schlagen", sagte Jackson. Bei den Hornets kam Spielmacher Chris Paul, der als heißer MVP-Kandidat in dieser Saison gehandelt wird, auf 28 Punkte und 12 Assists.

Ohne Center Shaquille O'Neal (Hüftverletzung), Guard Dwayne Wade (Grippe) und Forward Udonis Haslem (Knöchelverletzung) gab es für die Miami Heat die 17. Pleite in den vergangenen 18 Partien: Im Florida-Duell unterlag das Team 91:107 bei den Orlando Magic (29/18).

pav/AP

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