NHL-Finale Hurricanes nähern sich dem Stanley-Cup

Die Entscheidung in der Eishockey-Endspielserie steht kurz bevor. Carolina gewann gegen die Edmonton Oilers und braucht nur noch einen Sieg, um erstmals die begehrte Trophäe zu holen.


Hamburg - 2:1 haben die Carolina Hurricanes in Edmonton gewonnen und sind damit in der Best-of-seven-Serie der nordamerikanischen Profiliga 3:1 in Führung gegangen. Nach der Final-Niederlage im Jahr 2002 gegen die Detroit Red Wings stehen die Hurricanes damit kurz vor dem ersten Gewinn des prestigeträchtigen Stanley-Cups.

Torschütze Recchi (l.): Auf dem Weg zum ersten Titel
REUTERS

Torschütze Recchi (l.): Auf dem Weg zum ersten Titel

Die Außenseiter aus Kanada, die mit der der schlechtesten Bilanz in die Playoffs eingezogen waren, kamen zunächst besser ins Spiel und gingen in der 9. Minute durch Sergej Samsonow in Führung. Doch nur 29 Sekunden nach dem Treffer musste der ehemalige NHL-Champion den Ausgleich hinnehmen. Cory Stillmann nutzte ein Überzahlspiel zum überraschenden Ausgleich.

Der 38 Jahre alte Routinier der Hurricanes, Mark Recchi, bescherte seinem Team mit einem Tor im zweiten Drittel den umjubelten Auswärtssieg. Die Gastgeber gestalteten die Partie zwar ausgeglichen, allerdings vermochten sie es zum wiederholten Male nicht, die Strafzeiten des Gegners auszunutzen. In insgesamt 25 Überzahlsituationen im Laufe der Endspiel-Serie erzielten die Oilers nur einen Treffer.

Das war allerdings auch ein Verdienst des in Edmonton aufgewachsenen Torwarts der Hurricanes Cam Ward. Mit seiner Leistung hat er gute Chancen, zum wertvollsten Akteur des Finals gewählt zu werden. In Spiel fünf in der Nacht zum Donnerstag hat Carolina auf heimischen Eis die Chance, die Serie für sich zu entscheiden.

guv/sid

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.