Nowitzki-Krise Meister Spurs zu stark für Dallas

Das Spiel glich einem offenen Schlagabtausch. Am Ende mussten sich die Dallas Mavericks knapp gegen den Titelverteidiger aus San Antonio geschlagen geben. Das lag auch daran, dass Dirk Nowitzki seiner Form in dieser Woche hinterher lief.


Dallas - Der Würzburger musste sich bei der 90:92-Heimniederlage gegen die San Antonio Spurs mit 14 Punkten begnügen und verwandelte dabei nur 3 seiner 13 Wurfversuche aus dem Feld. Die Spurs übernahmen durch den Erfolg mit 12:3 Siegen wieder die alleinige Spitze im Westen. Die "Mavs" sind mit zehn Siegen bei fünf Niederlagen ebenfalls auf Playoff-Kurs.

Nowitzki gegen Bowen: "Gegenspieler auf den Füßen"
AP

Nowitzki gegen Bowen: "Gegenspieler auf den Füßen"

Vor 20.076 Zuschauern in der ausverkauften American Airlines Arena erwischte San Antonio den besseren Start und ging schnell mit 10:2 in Führung. Dallas konnte die Begegnung mit zunehmendem Spielverlauf jedoch offener gestalten.

Am Ende standen insgesamt 26 Führungswechsel - davon acht in den letzten drei Spielminuten - zu Buche. Der rigoros in Doppeldeckung genommene Nowitzki hatte mit der Schlusssirene die Chance zum Ausgleich, doch sein Sprungwurf wurde von einem Spurs-Verteidiger abgeblockt. "Jedesmal, wenn ich den Ball hatte, stand mir ein Gegner auf den Füßen. Beide Teams haben recht erfolgreich versucht, den Star der anderen Mannschaft auszuschalten", sagte Nowitzki.

Auch der frühere MVP Tim Duncan konnte bei San Antonio mit 13 Zählern kaum Glanzpunkte setzen. Bei Dallas übernahm Marquis Daniels mit 24 Punkten die Führungsrolle, für die Spurs erzielte Tony Parker mit 30 Punkten Saisonbestleistung.

Unterdessen verbuchten die kriselnden Los Angeles Lakers endlich wieder ein sportliches Erfolgserlebnis. Das Team des zurückgekehrten Meistertrainers Phil Jackson benötigte allerdings beim 105:101 nach Verlängerung bei Utah Jazz die Hilfe der Schiedsrichter.

Diese pfiffen in der letzte Sekunde der regulären Spielzeit ein umstrittenes Foul an Lakers-Superstar Kobe Bryant, der die zwei Freiwürfe daraufhin sicher verwandelte und die Lakers in die Verlängerung rettete. Bryant war mit 30 Punkten bester Werfer auf dem Parkett.

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.