US-Sport Doping-Sprinter Gatlin will Footballer werden

Er wurde des Dopings überführt und gesperrt - nun will Sprint-Olympiasieger Justin Gatlin die Sportart wechseln. In Zukunft sind Punkte wichtiger als Sekunden. Zwei Deutsche sorgen mit ihrem Team in der NHL weiter für Aufsehen.


Hamburg - Justin Gatlin plant offenbar eine neue Karriere als Profi-Footballer. Der US-Amerikaner, 2004 Olympiasieger von Athen über 100 Meter, absolvierte gestern ein mehrstündiges Probetraining bei den Houston Texans. Diese könnten Gatlin allerdings frühestens zur nächsten Saison der National Football League (NFL) unter Vertrag nehmen. Texans-Coach Gary Kubiak zeigte sich von der ersten Trainingseinheit Gatlins angetan: "Es war sehr beeindruckend. Natürlich ist es ein großer Schritt für ihn, aber es sieht so aus, als ob er sich für den Football interessieren könnte." Bei Gatlin war im April ein zu hoher Testosteron-Wert festgestellt worden. Als Wiederholungstäter wurde er von der US-Anti-Doping-Agentur Usada daraufhin für acht Jahre gesperrt. Football hatte Gatlin zuletzt in der Schule gespielt.

Sprinter Gatlin: Wechsel von der Laufbahn auf das Footballfeld
REUTERS

Sprinter Gatlin: Wechsel von der Laufbahn auf das Footballfeld

Christian Ehrhoff und Marcel Goc bleiben in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter in der Erfolgsspur. Durch das 2:1 bei den Minnesota Wild feierten die Kalifornier ihren dritten Sieg hintereinander und verkürzten als Zweiter in der Pacific Division den Rückstand auf Spitzenreiter Anaheim Mighty Ducks auf vier Punkte. Ehrhoff war beim Siegtor der Haie durch Steve Bernier Vorbereiter, Goc trat dagegen kaum in Erscheinung.

mt/sid

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