US-Sport Nowitzki siegt, Gasol und Bryant verzaubern Los Angeles

Neues Traumduo in der NBA: Pau Gasol und Kobe Bryant erzielten zusammen 66 Punkte und sorgten so für den Sieg der Lakers bei den Orlando Magic. Dirk Nowitzki führte die Dallas Mavericks zum Erfolg gegen Memphis, Boston musste in Minnesota lange zittern.


Hamburg - Nowitzki war mit 21 Punkten bester Werfer beim 92:81-Sieg der Mavericks gegen Memphis. Für Dallas, Spitzenreiter der Southwest Divsion, war es der 34. Sieg der Saison bei 15 Niederlagen. Die Grizzlies bleiben mit einer Bilanz von 13:36 Siegen Schlusslicht der Divsion und drittschlechtestes Team der NBA.

Lakers-Forward Gasol (r.): 30 Punkte gegen Orlando
REUTERS

Lakers-Forward Gasol (r.): 30 Punkte gegen Orlando

Es scheint, als habe Pau Gasol eine gute Entscheidung getroffen, als er Memphis in Richtung Los Angeles verließ. Mit den Lakers gewann der spanische Forward 117:113 bei den Orlando Magic und zeigte mit 30 Punkten und neun Rebounds seine bislang beste Leistung für den neuen Club. Noch erfolgreicher war sein Teamkollege Kobe Bryant, der 36 Punkte und zehn Rebounds verbuchen konnte. Gemeinsam erzielten sie mehr als die Hälfte aller Lakers-Punkte. Durch den Erfolg kommt das Traditionsteam von der Westküste auf eine Bilanz von 32:17 und rangiert in der Pacific Division weiter auf Rang zwei hinter Phoenix.

Die Suns gewannen 103:99 gegen die Seattle Supersonics und kommen auf eine Bilanz von 35:15 Siegen. Matchwinner für Phoenix war Center Amare Stoudamire mit 33 Punkten und zehn Rebounds. Zugang Shaquille O'Neal kam noch nicht zum Einsatz. Bester Akteur Seattles war Forward Chris Wilcox mit 22 Punkten und 15 Rebounds. Rookie Kevin Durant enttäuschte und kam nur auf neun Punkte.

NBA-Ergebnisse

Toronto - L.A.Clippers 98:102
Charlotte - New Jersey 90:104
Orlando - L.A.Lakers 113:117
New York - San Antonio 93:99
Atlanta - Cleveland 95:100
Detroit - Portland 91:82
Minnesota - Boston 86:88
Dallas - Memphis 92:81
Phoenix - Seattle 103:99
Sacramento - Utah 117:104
Denver - Washington 111:100
Ligaprimus Boston (38:9) musste beim zweitschlechtesten Team der NBA lange zittern. Erst mit der Schlusssirene stellte Guard Leon Powe durch einen gelungenen Korbleger den 88:86-Sieg bei den Minnesota Timberwolves (10:38) sicher. All-Star Kevin Garnett, der erst zu Beginn dieser Saison von den Timberwolves zu den Celtics gewechselt war, wurde an seiner alten Spielstätte herzlich empfangen, kam aufgrund einer Bauchmuskel-Zerrung aber nicht zum Einsatz. Bester Schütze bei Boston war Forward Paul Pierce mit 18 Punkten. Ebenso erfolgreich war Timberwolves-Center Al Jefferson.

Bester Werfer des Spieltags war Denvers Carmelo Anthony: Der Forward erzielte beim 111:100-Sieg gegen die Washington Wizards 49 Punkte.

Sturm trifft und siegt in der NHL

Dank seines 18. Saisontores hat Marco Sturm in der NHL den Vergleich der besten deutschen Eishockey-Stürmer gegen Jochen Hecht gewonnen. Sturm siegte mit den Boston Bruins 3:2 nach Penaltyschießen bei den Buffalo Sabres. Dabei gelang Sturm knapp vier Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Er vergab danach zwar seinen Penalty, doch US-Jungstar Phil Kessel sorgte für den Erfolg der Gäste, die in der Eastern Conference auf einem Playoff-Platz bleiben.

Buffalo zählt ebenso wie die Washington Capitals mit Torhüter Olaf Kölzig weiterhin nicht zu den acht besten Teams im Osten der Liga. Die Capitals verloren ohne den pausierenden Kölzig 1:2 gegen die Carolina Hurricanes.

Im Westen festigten die San Jose Sharks mit Christian Ehrhoff und Marcel Goc dank des 2:1-Erfolges nach Verlängerung über die Columbus Blue Jackets ihren Platz unter den besten Acht. Dem zuletzt mehrfach nicht berücksichtigten Goc gelang schon in der dritten Minute mit seinem dritten Saisontor die Führung.

hut/dpa

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