US-Sports Hecht gewinnt, Nowitzki schwächelt, Boston rockt

Schwacher Nowitzki, starke Mavericks: Dallas gewann in der NBA gegen New Orleans. Die Boston Celtics dominieren weiter die Liga. Im deutschen NHL-Duell setzte sich Jochen Hecht gegen Olaf Kölzig durch.


Hamburg - Obwohl Dirk Nowitzki geschwächelt hat, konnten die Dallas Mavericks ihre NBA-Partie gegen die New Orleans Hornets 89:80 gewinnen. In einer insgesamt schwachen Begegnung rettete Guard Jason Terry mit 25 Punkten den Texanern den Sieg. Ersatzspieler Jerry Stackhouse steuerte 16 Zähler zum Erfolg bei. Beim Verlierer war Chris Paul mit 22 Punkten am erfolgreichsten.

Basketballer Nowitzki: Magere Punkte-Ausbeute
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Basketballer Nowitzki: Magere Punkte-Ausbeute

"Obwohl wir in den letzten Wochen gegen einige Teams verloren haben, die wir normalerweise schlagen, sind wir in der Western Conference immer noch gut dabei", sagte Nowitzki, der in den letzten beiden Begegnungen nur acht seiner 23 Wurfversuche verwandelte. Gegen New Orleans traf der gebürtige Würzburger nur zwei Mal aus dem Feld und leistete sich zudem einige unnötige Ballverluste.

So war es Terry vorbehalten, für die wenigen Highlights zu sorgen. Erst blockte der nur 1,84 Meter große Publikumsliebling einen Wurf des 28 Zentimeter größeren Tyson Chandler, im Gegenzug stellte er mit einem verwandelten Dreipunktewurf zum 54:52 die Weichen auf Sieg. Dallas hat nun nach 24 Spieltagen 15 Siege auf dem Konto.

Bestes Team der Liga ist weiterhin Boston. Die Celtics feierten gegen die Milwaukee Bucks den 19. Sieg bei nur zwei Niederlagen, zu Hause ist die Mannschaft dank des 104:82 in zwölf Spielen ungeschlagen. Auch ohne den verletzten Ray Allen führten Paul Pierce (32 Punkte) und Kevin Garnett (15) ihr Team zum souveränen Erfolg. Damit sicherten sie den Celtics, die ihren bislang letzten NBA-Titel 1986 gewannen, den besten Heimstart seit 23 Jahren.

NBA-Resultate

Indiana - Toronto 93:104
Golden State - LA Lakers 108:106
Philadelphia- Sacramento 99:109
Boston - Milwaukee 104:82
Minnesota - Seattle 88:99
Detroit - Atlanta 91:81
Memphis - LA Clippers 91:98
New Jersey - Cleveland 105:97
Charlotte - Orlando 87:103
Chicago - New York 101:96
Dallas - New Orleans 89:80
Portland - Utah 99:91
Mann des Spieltages war jedoch Dwight Howard. Der Forward der Orlando Magic markierte beim 103:87 seines Teams in Charlotte nicht nur 33 Punkte, sondern verbuchte auch 18 Rebounds. Die Magic kommen nun auf 17 Siege und sieben Niederlagen, die Bobcats haben eine 8:13-Bilanz.

Im kalifornischen Duell setzten sich die Golden State Warriors gegen die Los Angeles Lakers 108:106 durch. Baron Davis und Al Harrington kamen für die Warriors auf je 22 Punkte, da halfen den Lakers auch die 21 Zähler von Kobe Bryant nicht. Die Lakers liegen nun bei 13 Siegen und 10 Niederlagen, Golden State bei 13:9.

Niederlage für Seidenberg und die Hurricanes

Eishockey-Nationalspieler Jochen Hecht feierte mit den Buffalo Sabres einen 5:3-Sieg bei den Washington Capitals. Rund eine Minute vor der Schlusssirene stellte Hecht dabei mit seinem elften Saisontreffer in das von Kölzig verlassene Tor den Endstand her.

Nationalverteidiger Dennis Seidenberg unterlag derweil mit den Carolina Hurricanes vor eigenem Publikum den Calgary Flames 3:4. Der 26-Jährige stand dabei rund 16 Minuten auf dem Eis. Trotz der 17. Saisonniederlage bleibt Carolina aber Spitzenreiter der Southeast Division, in der Washington weiterhin Letzter ist. Buffalo ist Schlusslicht in der Northeast Divison der Eastern Conference.

wit/sid

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