US-Sports-Kurzpässe Flyers feuern Trainer, Steelers in der Krise

In der NHL hat Philadelphia auf den schlechtesten Saisonstart seit 17 Jahren reagiert und den Coach entlassen. Die Footballer der Pittsburgh Steelers kommen nach dem Gewinn der Super Bowl nicht mehr auf die Beine. Die Colts eilen von Sieg zu Sieg.


Hamburg - Die Philadelphia Flyers feuerten gestern Trainer Ken Hitchcock, Manager Bobby Clarke trat zurück. Das Team hatte aus den ersten acht Spielen nur einen Sieg geholt. "In den letzten Wochen ist klar geworden, dass es Zeit für einen Wechsel war", sagte Clubbesitzer Ed Snider. Nachfolger von Clarke, der mit den Flyers als Spieler zweimal den Stanley Cup gewann, wird Paul Holmgren.

Duell zwischen Falcons und Steelers: Nur zwei Siege nach sieben Spielen
AP

Duell zwischen Falcons und Steelers: Nur zwei Siege nach sieben Spielen

Titelverteidiger Pittsburgh Steelers kommt in der National Football League nicht in Tritt. Der Meister unterlag gestern bei den Atlanta Falcons 38:41 nach Verlängerung und hat damit nach dem siebten Spieltag nur zwei Siege auf dem Konto. In einer packenden Begegnung sorgte Atlantas 46-jähriger Kicker Morten Andersen mit einem Fieldgoal in der Verlängerung für die Entscheidung zugunsten seines Clubs. Falcons-Quarterback Michael Vick stellte mit vier Touchdowns eine Saisonbestmarke auf.

Unterdessen behielten die Indianapolis Colts mit dem 36: 22-Erfolg über die Washington Redskins ihre weiße Weste. Indianapolis, das gemeinsam mit den Chicago Bears das beste Team der NFL stellt, ist erst der neunte Club, der in der Geschichte der Liga in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten mit sechs Siegen in die neue Spielzeit startete. Ärgste Verfolger der beiden führenden Teams sind die Denver Broncos und die New England Patriots mit jeweils fünf Siegen und einer Niederlage.

bri/sid



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