Weltumseglung Vendée Globe Vier Wochen nach dem Sieger – Seglerin Joschke kommt ins Ziel

Der Sieger der Vendée Globe kam schon vor einem Monat an – aber immer noch erreichen Teilnehmende ihr Ziel. Isabelle Joschke hat es nun geschafft. Und immer noch wird auf weitere Segler gewartet.
Isabelle Joschke hat es geschafft

Isabelle Joschke hat es geschafft

Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER / AFP

Genau vier Wochen nach den ersten Booten ist die deutsch-französische Seglerin Isabelle Joschke im Zielhafen der Vendée Globe angekommen. Die 44-Jährige hatte am 62. Tag (9. Januar) der Weltumrundung wegen eines Bootsschadens aufgegeben, nach Reparaturmaßnahmen in Salvador de Bahia erreichte Joschke am Mittwoch bei Sonnenschein als Nachzüglerin Les Sables d'Olonne.

»Mir war es sehr wichtig, diese Weltumseglung zu beenden«, sagte die gebürtige Münchnerin Joschke im Hafen Port Olona. Sie habe zwar »nicht direkt die Entscheidung getroffen, weiterzufahren«. Es sei aber letztlich für sie darum gegangen, »die Geschichte zu beenden, damit alles eine Bedeutung hat und ich wieder auf die Füße komme.«

Die Britin Sam Davies wird Freitagmittag an der französischen Westküste erwartet, sie hatte bereits am 3. Dezember aufgegeben. Alexia Barrier aus Frankreich soll am Sonntag eintreffen, der Finne Ari Huusela am 5. oder 6. März als letzter Teilnehmer des Rennens über 24.365 Seemeilen.

Der Franzose Yannick Bestaven hatte die Wettfahrt Ende Januar gewonnen, Boris Herrmann (Hamburg) wurde nach einer Kollision mit einem Fischerboot kurz vor dem Ziel Fünfter.

aha/dpa