Dahlmeier wird Neunte in Ruhpolding "Das war richtig, richtig anstrengend"

Biathlon-Star Laura Dahlmeier ist nach ihrer gesundheitsbedingten Pause zurück - und wurde in Ruhpolding direkt beste Deutsche.

Laura Dahlmeier
Getty Images

Laura Dahlmeier


Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ist in ihrem ersten Weltcuprennen in diesem Jahr Neunte geworden. In Ruhpolding blieb die 25-Jährige ohne Schießfehler und landete im Sprint über 7,5 Kilometer 47,7 Sekunden hinter der Siegerin Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei. Platz zwei belegte Lisa Vittozzi aus Italien (0 Fehler, +11,5 Sekunden) vor Hanna Öberg aus Schweden (0, +29,1).

"Das war richtig, richtig anstrengend", sagte Dahlmeier in der ARD und freute sich über ihre Leistung am Schießstand: "Es war wichtig, dass ich den Fokus auf das Schießen lege, das stimmt mich schon optimistisch. Ich freue mich, dass ich das heute so hingebracht habe." Sie habe sich "brutal auf das Rennen gefreut", aber recht schnell gemerkt, dass es in der Loipe "nicht ganz so geht, dann ist es für den Kopf natürlich zäh".

Für Dahlmeier war es nach vielen gesundheitlichen Rückschlägen in den vergangenen Monaten der erste Auftritt seit Wochen. Im November hatte sie mit moderatem Training angefangen und war kurz vor Weihnachten in Nove Mesto in den Weltcup zurückgekehrt. Mit Platz zwei im Sprint und Rang fünf in der Verfolgung hatte sie sich in Tschechien eindrucksvoll zurückgemeldet. Für den Weltcup in Oberhof war sie dann wegen der Folgen eines Infekts wieder ausgefallen.

Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Preuß (1 Fehler) auf Rang zehn, Denise Herrmann (2) schaffte es auf Platz 17.

mon/dpa



insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
zoon.politicon 17.01.2019
1. Tolle Leistung
Tolle Leistung von Laura Dahlmeier, und das nach den gesundheitlichen Problemen der letzten Zeit. Auch die anderen deutschen Athletinnen wirkten für mich hoch motiviert. Da irritiert mich das Interview mit dem Damen-Trainer im ARD, wo rauszuhören war, das er meint, die von ihm betreuten Athletinnen bräuchten mehr Druck. Und Unbehagen erzeugte in mir der Interview-Stil des ARD-Sportreporters, dem - gelinde gesagt - so etwas wie der Respekt gegenüber den Biathletinnen abzugehen scheint. Passend dazu berichtet SPON in einem anderen Artikel über einen ehemaligen östereichischen Biathleten, der gerade seine Doping-Methoden offenbart hat, und ich frage mich, wieviele der Konkurentinnen wohl gedopt sein mögen.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.