Biathlon in Hochfilzen Laegreid und Eckhoff gewinnen die Verfolgung – Lesser läuft von Platz 46 auf 20

Norwegen zeigt erneut eine starke Leistung: Sturla Holm Laegreid und Tiril Eckhoff gewinnen jeweils die Verfolgung der Männer und Frauen in Hochfilzen. Das deutsche Team liefert weiter gemischte Ergebnisse.
Tiril Eckhoff

Tiril Eckhoff

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Millo Moravski/Agence Zoom / Getty Images

Beim dritten Saisonsieg des Norwegers Sturla Holm Laegreid im Biathlon-Weltcup hat Benedikt Doll als bester deutscher Skijäger den 13. Platz belegt. Der 30 Jahre alte Schwarzwälder musste im Verfolgungsrennen in Hochfilzen zweimal in die Strafrunde und lag 1:34,7 Minuten hinter Laegreid, der am Donnerstag bereits den Sprint gewonnen hatte und sich einen Schießfehler leistete.

Hinter dem Norweger wurde der Franzose Émilien Jacquelin (0 Fehler/8,5 Sekunden zurück) Zweiter. Auf Rang drei lief in Johannes Thingnes Bö (3/8,9) ein weiterer der momentan so starken Norweger. Im Sprint hatten die Skandinavier einen Vierfacherfolg gefeiert.

Zweitbester deutscher Skijäger über die 12,5 Kilometer war Erik Lesser. Der ehemalige Verfolgungsweltmeister verbesserte sich nach einem fehlerfreien Schießen trotz eines Sturzes von Platz 46 auf Rang 20 und hatte 1:52,8 Minuten Rückstand auf Laegreid. Olympiasieger Arnd Peiffer beendete das Jagdrennen nach zwei Strafrunden auf Platz 24 mit einem Rückstand von 2:16,6 Minuten. Johannes Kühn (4 Fehler/3:59,6 Minuten zurück) kam auf Platz 46.

Franziska Preuß ist beim neuerlichen Sieg der Norwegerin Tiril Eckhoff im Biathlon-Weltcup auf Platz sechs gelaufen. Nach zwei Schießfehlern im Verfolgungsrennen am Samstag in Hochfilzen hatte die 26 Jahre alte Bayerin 49,4 Sekunden Rückstand auf Eckhoff, die bereits den Sprint gewonnen hatte und eine Strafrunde drehen musste. Zweite über die zehn Kilometer wurde Hanna Öberg vor ihrer Schwester Elvira. Die beiden Schwedinnen profitierten in dem Jagdrennen von einem Sturz der Italienerin Dorothea Wierer in der Schlussrunde.

Von Rang 23 auf Platz neun verbesserte sich Denise Herrmann (2 Strafrunden/1:13,7 Minuten zurück). Anna Weidel (2 Fehler) und Janina Hettich (2) belegten die Plätze 21 und 22. Maren Hammerschmidt (3) und Vanessa Hinz (5) kamen auf die Ränge 36 und 45.

ara/dpa
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