Biathlon Altstar Bjørndalen setzt Karriere bis 2018 fort

"Ich fühle mich wie ein 20-Jähriger": Ole Einar Bjørndalen denkt noch lange nicht ans Karriereende. Die 42 Jahre alte Biathlon-Legende will erst nach den Olympischen Spielen 2018 aufhören.

Ole Einar Bjørndalen
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Ole Einar Bjørndalen


Biathlon-Rekordweltmeister Ole Einar Bjørndalen will seine Karriere erst im Anschluss an die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang beenden. Das kündigte der 42-jährige Norweger an und beendete damit Spekulationen um seinen Rücktritt. Ursprünglich wollte der achtmalige Olympiasieger nach der Heim-WM in Oslo im März seine Laufbahn beenden.

"Ich glaube, dass ich weiter an der Spitze dabei sein kann und freue mich schon jetzt auf die neue Saison. Ich bin immer noch voll motiviert", sagte Bjørndalen, der sich "wie ein 20-Jähriger fühlt" und weiter an seine Stärken glaubt: "Ich denke, dass ich in meinem Sport noch etwas erreichen kann."

Bjørndalen hatte am legendären Holmenkollen vor wenigen Wochen etwas überraschend seine WM-Medaillen 41 bis 44 gewonnen, darunter waren neben Gold mit der Staffel jeweils Silber in Sprint und Verfolgung sowie Bronze im Massenstart. Damit verbesserte Bjørndalen seine Rekorde weiter, seit seiner WM-Premiere 1993 gewann er 20 Goldmedaillen. Zudem triumphierte er seit seinem Debüt vor 24 Jahren sechsmal im Gesamtweltcup und holte 95 Weltcupsiege.

Erstmals stand Bjørndalens Rücktritt nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi im Raum. Nachdem er in Russland jedoch zweimal Gold gewonnen hatte, entschied er sich gegen das Karriereende. In Südkorea könnte Bjørndalen in knapp zwei Jahren seine siebte Olympia-Teilnahme feiern.

mon/sid



insgesamt 6 Beiträge
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dieter 4711 05.04.2016
1. Kann nocht mithalten
Er kann heute noch mit den Jungen gut mithalten, warum sollte er aufhören?
Sibylle1969 05.04.2016
2. Wenns Spaß macht
Ich hoffe nur, dass er den richtigen Zeitpunkt nicht verpasst.
drvoigt 05.04.2016
3. Und ich hoffe...
... dass bei OEB alles mit rechten Dingen zugeht. Ein großer Sportler, der hoffentlich weiß was er tut. Leider läuft heute bei eigentlich allen Sportarten der Verdacht mit; besonders wenn ein über 40jähriger bessere Laufzeiten als 20 Jahre jüngere Weltklasseathleten aufweisen kann und immer pünktlich zum Saisonhöhepunkt überragende leistungen erbringt. Ich wünsche ihm, dass er es dank seiner Veranlagung und Trainingsmethodik erreicht.
Wayne2000 05.04.2016
4. einen wirklich sauberen Leistungssport gibt es nicht
Zitat von drvoigt... dass bei OEB alles mit rechten Dingen zugeht. Ein großer Sportler, der hoffentlich weiß was er tut. Leider läuft heute bei eigentlich allen Sportarten der Verdacht mit; besonders wenn ein über 40jähriger bessere Laufzeiten als 20 Jahre jüngere Weltklasseathleten aufweisen kann und immer pünktlich zum Saisonhöhepunkt überragende leistungen erbringt. Ich wünsche ihm, dass er es dank seiner Veranlagung und Trainingsmethodik erreicht.
Wir können die Machbarkeit von solchen Höchstleistungen einfach nicht einschätzen. Wer mal einen Bodybuilding Profi gesehen hat wird sicher zu 100% unterschreiben, dass diese Figur nicht nur mit hartem Training und Ernährung erreichbar ist. (Das gilt schon für Landesmeisterschaften im Amateurbereich) Leistungen eines z.B. Leichtathleten können wir nicht "messen" und deshalb glauben viele noch an "sauberen" Sport. Vielleicht könne man ja auch so schnell laufen wenn man nur ein paar Jahre trainiert. :-) Wer mal das "Glück" hatte einen, wie sagt man, Dealer von "Präparaten zur Leistungssteigerung" kennzulernen kann ja mal nach der Kundschaft fragen. Das geht durch fast alle Sportarten bis in die niedrigen Ligen rein. Machen wir uns nichts vor, nach dem Zusammenbruch der DDR kam vieles ans Licht. Nun zu meinen Sportler anderer Länder beträfe das nicht ist sehr naiv.
Mr Gaga 05.04.2016
5. Keinar
Ist wie Ole Einar... Mir tut es gut zu sehen, wie zwischen dem jungen Gemüse herumwuselt und auch mal vorneweg fährt... Dopen tun sie wohl alle, das sichert Chancengleichheit... :-)
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