Positive B-Probe Biathletin Gregorin bei Olympischen Spielen 2010 offenbar gedopt

Dopingfall mit sieben Jahren Verspätung: Teja Gregorin soll bei den Winterspielen in Vancouver unerlaubte Mittel zu sich genommen haben. Der Slowenin wurde ein Wachstumshormon im Blut nachgewiesen.

Teja Gregorin bei den Winterspielen 2010 in Vanvouver
Getty Images

Teja Gregorin bei den Winterspielen 2010 in Vanvouver


Der Biathlon-Weltverband IBU hat die frühere Vizeweltmeisterin Teja Gregorin aus Slowenien wegen eines positiven Nachtests der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver vorläufig suspendiert. Das gab die IBU am Donnerstag bekannt. Die 37-Jährige hatte während der Wettbewerbe in Whistler ein Wachstumshormon im Blut, das bestätigte die B-Probe. Ihr bestes Resultat erzielte sie damals im Massenstart mit Platz fünf.

Ende November soll Gregorin vor der Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) aussagen. Auch das slowenische NOK und die IBU sind zu der Anhörung eingeladen. Erst nach der Entscheidung der IOC-Kommission wird die Anti-Doping-Kommission des Weltverbandes über die weiteren Maßnahmen entscheiden.

Gregorin hatte bei der WM 2009 im südkoreanischen Pyeongchang, im kommenden Februar Austragungsort der Winterspiele, Silber im Einzel gewonnen. Auch 2012 in Ruhpolding kam sie in der Mixed-Staffel auf Platz zwei. Bei den Winterspielen 2014 in Sotschi holte sie Bronze in der Verfolgung.

bam/sid



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