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16. März 2019, 14:29 Uhr

Biathlon-WM

DSV-Staffel schießt sich um alle Chancen

Mit großen Hoffnungen war das DSV-Quartett der Frauen in das Staffelrennen der Biathlon-WM gegangen - aber am Schießstand versagten den Athletinnen die Nerven. Norwegen feierte die Goldmedaille.

Stark gelaufen, aber schwach geschossen: Die Frauenstaffel des Deutschen Skiverbands hat bei der Biathlon-WM am Schießstand alle Medaillenchancen vertan. Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz, Denise Herrmann und Laura Dahlmeier kamen im Staffelwettbewerb von Östersund am Ende immerhin noch auf den vierten Platz.

Die Norwegerinnen sicherten sich dank ihres letzten starken Schießens die Goldmedaille. Silber ging an die lange führenden Schwedinnen vor den Läuferinnen der Ukraine. Schlussläuferin Dahlmeier hätte die Ukrainerinnen fast noch eingeholt, am Ende fehlte eine halbe Sekunde auf Bronze.

"Die Ukrainerin war sich ihrer Sache sehr sicher und ich habe versucht, noch mal alles rauszuquetschen. Ich habe auf den letzten Metern einen brutal guten Speed gehabt, vielleicht hätten sogar schon drei Meter mehr gereicht und ich hätte den Fuß an ihr vorbeistrecken können", sagte Dahlmeier.

14 Fehlschüsse der DSV-Frauen waren dann doch zu viel für eine Medaille. "Es ist bitter, dass es wieder bei einem Großereignis passiert. Wir haben es am Schießstand liegen gelassen. Wir wollten natürlich zeigen, dass wir zu den Besten gehören, wir sind nicht ohne Grund mit der Nummer eins gestartet", sagte Herrmann.

aha/dpa

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