DEL-Halbfinals Titelverteidiger Frankfurt vor dem Aus

Der deutsche Eishockey-Meister Franfurt Lions hat in der Best-of-Five-Halbfinalserie gegen die Mannheim Adler auch die zweite Partie verloren. Vorjahresfinalist Eisbären Berlin dagegen glich durch den Sieg in Ingolstadt aus.


Wie vernagelt: Nur einmal brachten die Frankfurter den Puck im Tor der Mannheimer unter
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Wie vernagelt: Nur einmal brachten die Frankfurter den Puck im Tor der Mannheimer unter

Hamburg - Die Frankfurter verloren das zweite Spiel bei DEL-Rekordmeister Adler Mannheim mit 1:3 (0:1, 1:2, 0:0) und stehen nach der 3:4-Heimpleite vom Freitag im dritten Spiel am Donnerstag (19.30 Uhr) in eigener Halle unter Siegzwang.

Die Adler feierten nicht nur den zweiten Sieg gegen den Meister, sondern auch die Versöhnung mit den Fans. Mit 8200 Zuschauern war das Eisstadion am Friedrichspark erstmals seit langem wieder ausverkauft, spätestens nach der frühen Führung durch Devin Edgerton (6.) feierten die nach dem sechsten Platz in der Vorrunde enttäuschten Fans ihr Team begeistert.

Die Kurpfälzer profitierten auch davon, dass Frankfurt im Powerplay-Spiel große Schwächen offenbarte. Insgesamt 30 Strafminuten der Adler ließen die Hessen allein in den ersten beiden Spielabschnitten ungenutzt, kamen nur zum zwischenzeitlichen 1:2 durch David Sulkovsky (27.). Für Mannheimer trafen Nationalspieler Jochen Hecht (22.) und in Überzahl Yannick Trembley (35.).

Vorjahresfinalist Eisbären Berlin hat wieder alle Chancen auf den erneuten Einzug in die Endspiel-Serie. Die Hauptstädter kamen beim ERC Ingolstadt zu einem 3:2 (2:1, 0:0, 1:1), machten damit die 3:5-Heimniederlage aus der ersten Runde wett und haben angesichts des Heimvorteils im dritten und einem möglichen fünften Spiel wieder alle Trümpfe in der Hand.



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