DEL-Playoffs Berlin und Wolfsburg auf Halbfinalkurs

Zweimal Vorentscheidung, zweimal Ausgleich: In den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga stehen die Eisbären Berlin und der EHC Wolfsburg vor dem Einzug in die nächste Runde. Für Spannung sorgten die DEG Metro Stars und Hannover Scorpions mit ihren Siegen.

Jubelnde Spieler der Eisbären Berlin: Nur noch ein Sieg bis ins Halbfinale
dapd

Jubelnde Spieler der Eisbären Berlin: Nur noch ein Sieg bis ins Halbfinale


Hamburg - Die Eisbären Berlin stehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor dem Einzug in das Kurs Playoff-Halbfinale. Sie gewannen im zweiten Viertelfinale 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) beim EHC Ingolstadt und führen nach dem 5:3-Sieg im Auftaktspiel in der "Best-of-five-Serie" 2:0. Für Berlin trafen zweimal Mads Christensen (3. und 32. Minute), Travis James Mulock (19.) und Richard Regehr (26.). Für Ingolstadt waren Thomas Greilinger (10.), 2:3 Christoph Gawlik (27.) und Richard Girard (51.) erfolgreich.

Auch der EHC Wolfsburg feierte seinen zweiten Sieg. Der Tabellenerste der regulären Saison gewann 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) bei den Kölner Haien und führt nach dem 4:1 im ersten Spiel in der Serie ebenfalls 2:0. Christoph Höhenleitner (10.), Ken Magowan (30.), Sebastian Furchner (39.), Kai Hospelt (47.) und John Laliberte (54.) trafen für Wolfsburg. Philip Gogulla (16.) sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Der Vorrunden-Zweite DEG Metro Stars zeigte sich gut erholt vom 2:7-Auftaktdebakel und hat gegen Rekordmeister Adler Mannheim ausgeglichen. Die Düsseldorfer gewannen 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) in Mannheim, das durch Scott King (7.) und Ronny Arendt (22.) zweimal in Führung lag. Die DEG konterte aber durch Andrew Roach (14.), Adam Courchaine (26.) und Rob Collins (29.), der wie Roach in Überzahl traf.

Ebenfalls ausgeglichen zum 1:1 hat Titelverteidiger Hannover Scorpions gegen die Krefeld Pinguine. Die Niedersachsen feierten einen 5:3 (0:1, 1:1, 4:1)-Sieg und egalisierten damit die 4:6-Pleite aus dem ersten Duell. Dabei war Krefeld durch Duncan Milroy (17.), Michael Endrass (31.) und Herberts Vasiljevs (49.) dreimal in Führung gegangen. Doch Martin Hlinka (27.), Aris Brimanis (46.) und Thomas Dolak (51.) glichen für Hannover dreimal aus. Anschließend sorgten Chris Herperger (58.) und erneut Hlinka (60.) für den Sieg der Scorpions.

ham/sid/dpa



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Koltschak 26.03.2011
1. Ja, gut, dass wir drüber gesprochen haben.
Berlin und Wolfsburg auf Halbfinalkurs! Das freut den tapferen Recken! Aber was ist mit Augsburg, Bayern, Dortmund, Hannover, Schalke und Mainz?
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