DEL-Playoffs Ingolstadt schlägt zurück - 4:1 gegen Köln

Der ERC Ingolstadt ist im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft angekommen. Im dritten Duell mit den Kölner Haien holte der Außenseiter den ersten Sieg. Entscheidend war das letzte Drittel.

Ingolstadts Dinger (l.), Hahn: Erster Erfolg gegen Köln
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Ingolstadts Dinger (l.), Hahn: Erster Erfolg gegen Köln


Hamburg - Der ERC Ingolstadt hat den Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft wieder spannend gemacht. Der Tabellenneunte der regulären Saison gewann das dritte Playoff-Finale bei den Kölner Haien 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) und verkürzte in der "Best of seven"-Serie auf 1:2.

Jean-François Boucher (4. Minute), Derek Hahn (39.), Robert Sabolic (56.) und Patrick Köppchen (60.) erzielten die Tore für die Gäste, die die ersten beiden Partien 2:4 und 1:3 verloren hatten. Für den achtmaligen Meister Köln traf Chris Minard (4.).

Ingolstadt, das zuvor bereits Titelverteidiger Eisbären Berlin und den Vorrundenersten Hamburg Freezers ausgeschaltet hatte, kann im zweiten Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr/ServusTV) mit einem weiteren Sieg ausgleichen. Vier Erfolge sind zum Titelgewinn notwendig.

Lukas Podolski sieht Kölner Serie reißen

Vor den Augen von Fußball-Profi Lukas Podolski, der im Haie-Trikot mitfieberte, schoss Boucher den Puck zwischen Haie-Torwart Danny aus den Birken und dem kurzen Pfosten hindurch zur Ingolstädter Führung. Doch schon im Gegenzug antwortete Köln: Minard hatte allerdings Glück, dass die Scheibe von einem Gegenspieler ins Tor sprang.

Die Gastgeber hatten zunächst zwar die besseren Chancen durch Rok Ticar (7.) und Marcel Müller (20.). Die Oberbayern jedoch hielten das Spiel offen, aus den Birken bekam vor allem beim ersten Ingolstädter Powerplay viel Arbeit (17.).

Die Zweikämpfe wurden immer verbissener, die Torszenen seltener. Als Marcel Ohmann auf der Strafbank saß, riss eine beeindruckende Kölner Serie. Nach zehn Spielen in Folge ohne Gegentor in Unterzahl musste sich aus den Birken wieder geschlagen geben. Dem 29-Jährigen rutschte der Puck nach einem Schuss von Thomas Greilinger durch, Hahn stocherte ihn über die Linie. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter machte Sabolic dann alles klar, ehe Köppchen für den Endstand sorgte.

chp/dpa/sid



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kv29 22.04.2014
1.
links auf dem Bild ist nicht Dinger sondern Michel Periard.
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