Eishockey Kölner Haie verpassen die Playoffs

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte werden die Kölner Haie nicht an den Playoffs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft teilnehmen. Trotz des Sieges gegen Straubing kann der Finalist der beiden Vorjahre Platz zehn nicht mehr erreichen. 

Köln-Profi Müller: Keine Play-offs in dieser Saison
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Köln-Profi Müller: Keine Play-offs in dieser Saison


Hamburg - Die Kölner Haie sind im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft aus dem Rennen. Durch den 3:2-Sieg der Krefelder Pinguine in Augsburg können die Haie den zehnten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nicht mehr erreichen.

Der Tabellen-Elfte aus Köln, der zu Saisonbeginn als Meisterkandidat gehandelt worden war, schlug die Straubing Tigers durch ein Tor von Alexander Weiß zwar 1:0 (0:0, 1:0, 0:0). Aber diese drei Punkte kamen am vorletzten Hauptrunden-Spieltag zu spät, denn Krefeld liegt bei nur noch einem ausstehenden Spiel fünf Punkte vor den Haien. Die Playoffs finden damit erst zum zweiten Mal in der Geschichte ohne die Haie statt: Seit Einführung der DEL 1994 hatte Köln lediglich 2009 die Endrunde um die Meisterschaft verpasst.

Die Eisbären Berlin können weiter auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde hoffen. Der DEL-Rekordmeister, weiter Tabellen-Neunter, siegte gegen die Düsseldorfer EG 5:2 (1:1, 2:1, 2:0). Mit einem weiteren Heimsieg am Sonntag zum Abschluss der Hauptrunde gegen Iserlohn könnte den Berlinern noch der Sprung auf den achten oder sogar siebten Tabellenplatz glücken, sollten zeitgleich die vor ihnen platzierten Wolfsburger (in Krefeld) oder Nürnberger (in Mannheim) zum Abschluss ohne Punkte bleiben.

Trotz der 0:4-Niederlage in Schwenningen sicherte sich der EHC München den zweiten Tabellenplatz hinter den als Hauptrunden-Spitzenreiter ebenfalls feststehenden Mannheimern. Die Adler (104) konnten sich eine 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)-Niederlage gegen Wolfsburg leisten. Sebastian Furchner und Nicolas Schaus trafen für die Grizzly Adams. Neuer Tabellendritter ist der ERC Ingolstadt (91), der die Iserlohn Roosters 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0) im Penaltyschießen bezwang und die Hamburg Freezers überholte.

asi/sid/dpa



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