Dopingvorwürfe Filbrich muss warten und darf starten

Skilangläufer Jens Filbrich darf nach einem Bluttest wieder im Weltcup starten, muss aber weiter auf das Ergebnis seiner Dopingkontrolle warten. Der Skiverband ist weiter misstrauisch, Filbrich dagegen optimistisch.


Hamburg - "Die Kontrolle des Hämoglobinwertes durch den Internationalen Skiverband (Fis) hat einen Wert unter der Grenze von 17,0 ergeben. Jens kann wieder laufen", bestätigte Bundestrainer Jochen Behle dem "sid". Filbrich stieg am Freitag mit dem deutschen Team in den Flieger nach Kanada zu den Weltcups in Vernon (10./11. Dezember) und Canmore (15. bis 18. Dezember).

Langläufer Filbrich: "Ich bin sauber"
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Langläufer Filbrich: "Ich bin sauber"

Gegen den Oberhofer war beim Weltcup am vergangenen Wochenende im finnischen Kuusamo aus medizinischen Gründen eine umstrittene Schutzsperre von fünf Tagen ausgesprochen worden, weil sein Test genau den Wert von 17,0 ergeben hatte. Ein hoher Hämoglobinwert kann, muss aber kein Hinweis auf den Einsatz des Bludopingmittel Epo sein.

Das offizielle Ergebnis der bei Filbrich entnommenen Dopingkontrolle liegt weiterhin nicht vor. Eine Fis-Sprecherin dementierte einen in den letzten Tagen auf der offiziellen Weltverbands-Homepage kursierenden Text über ein negatives Resultat: "Wir haben noch kein Ergebnis vom Labor. So eine Analyse kann bis zu drei Wochen dauern."

Somit muss Filbrich bis zum Beweis seiner Unschuld noch warten, hat aber keine Bedenken: "Ich bin sauber. Meinetwegen können sie mich jeden Tag testen." Den hohen Hämoglobinwert begründet Filbrich mit einer familiären Veranlagung.



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