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28. März 2006, 22:00 Uhr

Eishockey-Playoffs

Scorpions stehen im Halbfinale

Die Hannover Scorpions komplettieren das Halbfinale in den Playoffs der deutschen Eishockeymeisterschaft. Die Niedersachsen gewannen das entscheidende Duell beim ERC Ingolstadt und sind damit so gut wie seit Jahren nicht mehr.

Ingolstadt - Der Außenseiter setzte sich im entscheidenden siebten Viertelfinalspiel der "best-of-seven"-Serie mit 5:3 (1:0, 1: 2, 3:1) Toren beim ERC Ingolstadt durch, der den dritten Halbfinaleinzug in Serie überraschend verpasste. Die Scorpions standen zum letzten Mal vor fünf Jahren in einem Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Die als Tabellensiebter der regulären Saison in die Playoffs eingezogenen Hannoveraner treffen nun am Donnerstag (19.30 Uhr) im ersten Halbfinalspiel auf Titelverteidiger Eisbären Berlin, der als Vorrundensieger zuerst Heimrecht genießt.

In Ingolstadt hatten die Scorpions den besseren Start. Im Überzahlspiel erzielten die Niedersachsen schon nach 91 Sekunden das 1:0 durch Stephen Guolla auf Vorlage von Marty Murray. Danach kontrollierte Hannover aus einer stabilen Abwehr das Spiel und hatten in Torwart Trevor Kidd erneut einen sicheren Rückhalt. Der Kanadier war schon am vergangenen Sonntag beim 5:1-Heimerfolg der überragende Akteur. "Wenn wir weiterhin so kontrolliert weiter spielen, schaffen wir es", sagte Danny Pyka auf dem Weg in die erste Drittelpause.

Die Prognose des Verteidigers schien aufzugehen, als Murray in der 27. Minute auf 2:0 erhöhte. Ingolstadt steckte den Rückschlag allerdings schnell weg. Der Pokalsieger des vergangenen Jahres schaffte nur sieben Minuten später binnen 111 Sekunden den Ausgleich. In der 32. Minute gelang Glenn Goodall in der 32. Minute der Anschluss zum 1:2, den Ausgleich markierte Günter Oswald in der 33. Minute. "Das ist verdient. Wir haben viel Druck gemacht", befand der Torjäger nach dem zweiten Durchgang.

Für die Vorentscheidung war aber wieder Murray verantwortlich, als er in der 44. Minute das 3:2 erzielte. Spannend wurde das Spiel in der Schlussphase. In Unterzahlspiel schoss Mike Green in der 58. Minute das 4:2, doch postwendend brachte Florian Keller (59. Minute) Ingolstadt wieder auf 3:4 heran. In der Schlussminute machte Green alles klar, als er zum 5:3 ins leere Tor einschloß.

Die zweite "best of five"-Serie im Halbfinale sieht ein rheinisches Duell zwischen den DEG Metro Stars und den Kölner Haien, die beide bislang je achtmal den deutsche Meistertitel holten.

sge/sid

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