Eishockey Schweden bangt um Olympia-Gold

In Turin hatten sie im Endspiel die Finnen geschlagen und sich die Goldmedaille umgehängt. Doch könnte den schwedischen Eishockeyspielern der Triumph aberkannt werden. Grund dafür ist ein Verstoß gegen die IOC-Regeln.


Stockholm - Anlass der Sorge ist ein Verstoß des nationalen Eishockey-Verbandes gegen die Sponsorenregeln des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), was theoretisch zu einer Aberkennung des Olympiasieges führen könnte.

Goldgewinner Havelid (l.), Forsberg und Lidstrom: Regelverstoß
REUTERS

Goldgewinner Havelid (l.), Forsberg und Lidstrom: Regelverstoß

Von einer derartigen Bestrafung geht jedoch weder die schwedische IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg noch der Vorsitzende des olympischen Komitees Schwedens, Stefan Lindeberg, aus.

Der Regelverstoß war dem Landesverband bei der Rückkehr des stürmisch gefeierten Drei-Kronen-Teams am vergangenen Montag einen Tag nach der Schlussfeier in Turin unterlaufen.
Bei dem Empfang auf dem Medborgarplatsen im Süden Stockholms waren ausschließlich eigene Sponsoren vertreten. Laut IOC-Regeln dürfen aber nur Olympiasponsoren bis zum Ende der Olympia-Saison präsentiert werden. Offiziell war die olympische Zeit erst am 1. März beendet.

pav/sid



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