Eishockey-WM Junges US-Team jubelt über Bronze

Gastgeber Tschechien hat die Bronzemedaille bei der Eishockey-Weltmeisterschaft verpasst. Der Champion von 2010 mit Altstar Jaromír Jágr unterlag im Spiel um Platz drei den USA.

US-Eishockeyteam: Platz drei bei der WM
Getty Images

US-Eishockeyteam: Platz drei bei der WM


Die USA haben sich bei der Eishockey-WM nach dem verpassten Finale mit Bronze getröstet. Das junge US-Team mit fünf College-Spielern setzte sich im kleinen Finale gegen Gastgeber Tschechien 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) durch. Zum siebten Mal sicherte sich das US-Team damit den dritten Platz. Am Sonntagabend (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) kämpfen Kanada und Russland im Endspiel um Gold.

Nick Bonino (8. Minute), Trevor Lewis (18.) und Charlie Coyle (40.) erzielten die Treffer für die USA, die im Halbfinale gegen Rekord-Weltmeister Russland ausgeschieden waren.

Die von NHL-Altstar Jaromír Jágr angeführten Tschechen holten nach der 0:2-Niederlage im Halbfinale gegen Kanada nochmal alles aus sich heraus und gaben deutlich mehr Torschüsse ab als der Gegner. Doch am Ende ging der Gastgeber bei der Heim-WM leer aus.

Jágr hört in der Nationalmannschaft auf

Jágr trat im Anschluss aus der Nationalmannschaft zurück: "Diese Karriere zu Hause zu beenden, in meinem Heimatland, das ist etwas Besonderes", sagte der 43-Jährige. "Ich liebe dieses Spiel immer noch. Aber es ist hart, mit Jungs zu spielen, die 20 Jahre jünger sind. Ich werde keinesfalls 2016 nach Russland zur WM fahren."

Der Stürmer hatte auch nach der WM 2014 in Minsk seine internationale Karriere für beendet erklärt, sich dann aber für die Heim-WM für eine Rückkehr entschieden. Er gehört zu den wenigen Spielern auf der Welt, die den Stanley Cup in der Nordamerika-Liga NHL (1991 und 1992) gewonnen haben und zusätzlich mindestens einmal Olympiasieger (1998) und Weltmeister (2005 und 2010) mit ihrem Land wurden.

Jágr steht derzeit in der NHL bei den Florida Panthers unter Vertrag und hat noch immer ehrgeizige Ziele. "Ich will im kommenden Jahr den Stanley Cup gewinnen. Oder in zwei Jahren", sagte er.

psk/dpa/sid



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