Eiskunslauf-WM Sawtschenko und Szolkowy führen nach Kurzprogramm

Mit ihrem "Pink Panther"-Kurzprogramm haben die Eiskunstläufer Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy Kurs auf WM-Titel Nummer fünf genommen. Die kanadischen Verfolger lauern aber auf ihre Chance.
Eiskunstläuferin Sawtschenko: "Es hat Spaß gemacht"

Eiskunstläuferin Sawtschenko: "Es hat Spaß gemacht"

Foto: Koji Sasahara/ AP/dpa

Hamburg - Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy haben gute Chancen auf den Gewinn ihres fünften Titels bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften. Mit 79,02 Punkten für ein fehlerfreies Kurzprogramm zum "Rosaroten Panther" führen die Olympia-Dritten das Feld in Saitama vor den Kanadiern Meagan Duhamel/Eric Radford (77,01 Punkte) an.

Die Silbermedaillen-Gewinner aus Sotschi, Xenia Stolbowa und Fedor Klimow (76,15/Russland), liegen vor der Kür am Donnerstag an dritter Position. Maylin und Daniel Wende (58,19) erreichten mit Platz 13 das Finale der besten 16 Paare.

"Es hat sich nicht so angefühlt, als wäre es unser letztes Kurzprogramm gewesen", sagte Sawtschenko. Szolkowy, der seine Karriere nach der WM beenden wird, fühlte sich in seiner Entscheidung bestätigt, nach der Enttäuschung bei Olympia zur zehnten gemeinsamen WM anzutreten: "Ich habe gemerkt, dass uns die Leute mögen. Es hat Spaß gemacht. Es war die richtige Entscheidung, hierherzukommen und noch einmal alles zu zeigen."

Im technischen Wert wurden die die vierfachen Weltmeister von den kanadischen Verfolgern überholt, in den künstlerischen Komponenten beurteilte die Jury die Vorstellung der Deutschen aber erheblich besser. Sawtschenko/Szolkowy haben bislang viermal WM-Gold gewonnen: 2008, 2009, 2011 und 2012.

psk/dpa/sid
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