Rücktritt vom Rücktritt Olympiasiegerin Savchenko macht doch noch weiter – in den USA

Zusammen mit Bruno Massot hatte sie Olympiagold gewonnen. Kürzlich gaben beide ihren Rücktritt bekannt. Nun steht fest: Aljona Savchenko setzt ihre Karriere fort – mit neuem Partner und neuer Trainingsheimat.
Aljona Savchenko bei der WM 2018

Aljona Savchenko bei der WM 2018

Foto: Joosep Martinson / International Skating Union / Getty Images

Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko will nach dem erklärten Karriereende überraschend ihre sportliche Laufbahn in den USA fortsetzen. Dies habe sie der Deutschen Eislauf-Union mitgeteilt, hieß es in einem DEU-Statement .

Neuer Partner der 37-Jährigen, die zusammen mit Bruno Massot bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang mit ihrer »Jahrhundert-Kür« Gold gewann, ist US-Paarläufer TJ Nyman, WM-Fünfter 2018 bei den Junioren. Das neue Duo trainiert bereits in Monument, einem kleinen Leistungszentrum in der Nähe von Colorado Springs.

»Ich freue mich sehr über diese nächste Phase meiner Karriere«, sagte Savchenko der Mitteilung zufolge: »Mit Überzeugung, Leidenschaft und Engagement glaube ich, dass es möglich ist, sich in jeder Phase unseres Lebens und unserer Karriere Ziele zu setzen und zu erreichen.«

Olympiastart bleibt ausgeschlossen

Lange hatte die sechsmalige Weltmeisterin auf ein gemeinsames Comeback mit Massot gehofft, doch der gebürtige Franzose entschied sich aus familiären und gesundheitlichen Gründen für eine berufliche Zukunft als Trainer.

In den vergangenen beiden Jahren hatte Savchenko vergeblich nach einem starken deutschen Partner gesucht. Daher habe sie nun ihren langjährigen Trainingsort Oberstdorf verlassen und werde ihren sportlichen Weg in den USA weitergehen, hieß es weiter.

Ein gemeinsamer Start bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking ist mit dem 21 Jahre alten Nyman wegen der unterschiedlichen Staatsbürgerschaften allerdings ausgeschlossen. Das Paar könnte sich jedoch über die US-Meisterschaften für die Welttitelkämpfe Ende März 2022 im französischen Montpellier qualifizieren.

sak/sid/dpa