Eisschnelllauf Pechstein bangt um WM-Start, Beckert wird Zweite

Claudia Pechsteins Start bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften kommende Woche in Moskau ist akut gefährdet. Die 39-Jährige reiste mit einer Halswirbel-Blockade vorzeitig vom Weltcup in Hamar ab. Stephanie Beckert hat derweil ein gelungenes Comeback gefeiert.

Eisschnellläuferin Pechstein: WM-Start in Moskau fraglich
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Eisschnellläuferin Pechstein: WM-Start in Moskau fraglich


Hamburg - Eisschnellläuferin Claudia Pechstein bangt nach ihrer vorzeitigen Abreise beim Weltcup in Hamar um den Start bei der Mehrkampf-WM in Moskau in einer Woche. Die 39-Jährige kämpft immer noch mit einer Erkältung und klagte zudem über einen steifen Hals.

"Ich konnte auf den 1500 Metern am Samstag den Kopf gar nicht mehr in die Laufrichtung bewegen. So etwas ist mir in meiner Karriere noch nie passiert", sagte Pechstein. "Wenn es so ist wie am Samstag, dann ist ein Start unmöglich", sagte Bundestrainer Markus Eicher, der aber noch an eine Teilnahme Pechsteins glaubt.

Unterdessen hat Stephanie Beckert beim Weltcup in Hamar nach überstandenen Rückenproblemen ein starkes Comeback gefeiert. Die Team-Olympiasiegerin von Vancouver belegte nach zweimonatiger Verletzungspause über die 3000 Meter in 4:06,42 Minuten den zweiten Platz. Einzig Doppel-Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien (4:05,88 Minuten) war schneller als Beckert.

Weltmeisterin Ireen Wüst (Niederlande) gab in der letzten Runde ihren zweiten Platz noch an Beckert ab. "Das war ein grandioser Lauf", sagte Bundestrainer Eicher. "Dass sie schon soweit ist, damit war nicht zu rechnen."

mib/sid



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