Erklärung Miller entschuldigt sich bei Fans und Familie

Neuerdings sind vom amerikanischen Skifahrer Bode Miller leise Töne zu vernehmen. Nachdem er für seine merkwürdigen Aussagen über alkoholisiertes Skifahren viel Tadel einstecken musste, gibt sich Miller nun demütig.


Wengen - "Ich möchte mich bei meiner Familie, meinen Freunden und allen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, in aller Form entschuldigen", erklärte der Gesamt-Weltcupsieger der vorigen Saison in Wengen, wo dieser Tage das Lauberhornrennen stattfindet: "Durch die Art, wie ich diese Bemerkungen getätigt habe, habe ich für viel Verwirrung und Schmerzen gesorgt", sagte der 28 Jahre alte US-Amerikaner. Miller verlas eine knapp dreiminütige Erklärung und stand danach nicht für Nachfragen zur Verfügung.

Skifahrer Miller: "Ich habe für viel Schmerzen gesorgt"
DPA

Skifahrer Miller: "Ich habe für viel Schmerzen gesorgt"

Am vergangenen Freitag hatte der Skifahrer für Aufsehen gesorgt, als er in einem Interview erklärte, er sei betrunken Rennen gefahren. Ein paar Mal wäre ihm am Start richtig schlecht gewesen. Ein Slalom fühle sich an, als ob man jede Sekunde gegen eine Tür knalle. Miller ergänzte, man würde sein Leben riskieren. Es sei wie betrunken Auto zu fahren.

Daraufhin war der Präsident des Ski-Verbandes der USA, Bill Marolt, extra ins schweizerische Wengen gereist, um seinem Star die Leviten zu lesen. Zudem hatten Chefcoach Phil McNichol und ein Sponsor mit Konsequenzen gedroht. Sogar über einen Ausschluss Millers aus dem amerikanischen Nationalteam wurde nachgedacht.



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