NHL-Playoffs Kühnhackl gewinnt mit Pittsburgh erstes Finalspiel

Perfekter Start für die Penguins: Pittsburgh hat in der NHL das erste Spiel im Finale um den Stanley Cup gegen San Jose gewonnen. Tom Kühnhackl wurde knapp neun Minuten eingesetzt.

Pittsburgh führt im NHL-Finale
AFP

Pittsburgh führt im NHL-Finale


Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins in der Eishockey-Liga NHL das erste Finalspiel um den Stanley Cup gewonnen. Die Penguins nutzten in der Best-of-Seven-Serie ihren Heimvorteil und kamen gegen die San Jose Sharks zu einem 3:2-Erfolg. Auch das zweite Spiel in der Nacht zu Donnerstag findet in Pittsburgh statt.

Bryan Rust hatte in der 13. Minute den Penguins-Führungstreffer erzielt, Conor Sheary nur 62 Sekunden später auf 2:0 erhöht. Die Gäste, die erstmals in ihrer 25-jährigen Franchise-Geschichte das Endspiel erreicht hatten, konnten im Mitteldrittel durch Tomas Hertl (24. Minute) und Patrick Marleau (39.) ausgleichen. Nick Bonino erlöste die Penguins im Schlussdrittel, als er in der 58. Minute aus der Nahdistanz das 3:2 markierte.

Kühnhackl wurde vor den Augen seines Vaters Erich erneut in der vierten Angriffsreihe eingesetzt und bekam knapp neun Minuten Eiszeit. Der 24-Jährige ist erst Anfang Januar in den NHL-Kader berufen worden und spielt nun als sechster Deutscher um die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt. Bislang konnten Uwe Krupp und Dennis Seidenberg den Stanley Cup gewinnen.

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Deutscher Eishockey-Profi in der NHL: Kühnhackl on Ice

krä/dpa



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Faceoff 31.05.2016
1. Weiter hart arbeiten
Kühnhackl junior muss sich in diesen Wochen wie in einem Märchen vorkommen. Mit bereits 24 Jahren während der lfd. Saison durch Verletzungen anderer Spieler in den Kader gerutscht und nun im NHL-Finale, wow! Aber selbst, wenn er am Ende den Ring erhalten sollte, ist er damit noch kein NHL-Stammspieler. Er spielt in der 4. Reihe. 9 Minuten Eiszeit bei 60 Minuten Spielzeit zeigen, er ist momentan ein Ergänzungsspieler. Auch mit dem Ring am Finger hieße es daher für ihn: Weiter hart arbeiten. Sonst fände er sich schnell wieder in der AHL.
spon72 31.05.2016
2. Falls Pittsburgh...
...den ältesten Cup aller Teamsportarten holt, dann hat Kühnhackl mit seinem Einsatz im Spiel 1 den Ring jetzt schon sicher, denn mehr braucht ein Spieler des Stanley Cup-Siegers plus einer bestimmten Anzahl von Vorrundenspielen nicht absolviert zu haben, um sich den Schmuck an den Finger stecken zu dürfen. Ob man in der besten Eishockeyliga der Welt auch in der "Arbeiterreihe" ein Stammspieler ist? Na unbedingt! Es ist in den letzten Jahren schwer genug geworden, sich in dieser Liga zu behaupten. Mittlerweile werden vor jeder Saison Dutzende Spieler von ihren Vereinen aussortiert, die in der vorangegangenen Spielzeit noch Stammkräfte waren. Da dies vor allem Spieler der dritten und vierten Reihe betrifft, wird auch Kühnhackl sich im nächsten Camp wieder beweisen müssen. Mit einem Ring am Finger, hat er damit jedoch intuitiv bessere Karten als die sogenannten "Rookies", welche sich um die Kaderplätze wieder einen heißen Kampf liefern werden. Ach ja, trotzalledem denke ich, dass es am Ende San Jose in sechs Spielen machen wird. Im Team der Kalifornier stehen einfach zu viele Spieler (Thornton oder Marleau), die nach langen Jahren ohne Finalteilnahme extrem heiß auf "Lord Stanley" sind. Dagegen sprechen könnte höchstens ein exzellent aufspielender Sidney Crosby, so wie in Spiel 1, ein Malkin, Letang, Bonino oder Kessel in Höchstform. Im Tor sind beide Teams gleich "unerfahren" besetzt, wobei mir bisher Jones im Vergleich zu Murray im Netz der Sharks insgesamt besser gefallen hat.
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