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11. Februar 2018, 14:34 Uhr

Rodeln

Loch verpasst historisches viertes Olympiagold

Felix Loch hat seine vierte olympische Goldmedaille nach einem Fahrfehler im letzten Lauf verpasst. Der 28-Jährige wurde Fünfter. Johannes Ludwig sicherte sich Bronze.

Nach einem Fahrfehler von Felix Loch hat Rodler Johannes Ludwig die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gewonnen. Loch fiel im vierten und letzten Lauf noch vom ersten auf den fünften Platz zurück. Gold gewann der Österreicher David Gleirscher vor dem überraschend starken Amerikaner Chris Mazdzer. Ludwig rückte im vierten Lauf vom fünften auf den dritten Platz vor und sicherte sich damit seine erste olympische Medaille.

Loch hingegen verpasste durch sein Missgeschick seinen angepeilten Gold-Hattrick im Einzel und die insgesamt vierte Goldmedaille seiner Karriere. Damit wäre er erfolgreicher als Georg Hackl gewesen, der in seiner Laufbahn insgesamt drei olympische Goldmedaillen gewonnen hatte.

Loch hatte 2010 und 2014 im Einzel sowie 2014 mit der neu eingeführten Team-Staffel gewonnen. Hackl hatte von 1992, 1994 und 1998 in Albertville, Lillehammer und Nagano Gold gewonnen, zudem 1988 in Calgary und 2002 in Salt Lake City Silber. Hackl ist damit weiterhin der erfolgreichste Rodler der Olympia-Geschichte.

bam

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