Dritter Dopingfall in Sotschi Ukrainische Langläuferin positiv auf Stimulans getestet

Es ist der dritte Dopingfall bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi: Nach Evi Sachenbacher-Stehle und dem italienischen Bobfahrer William Frullani ist die ukrainische Langläuferin Marina Lisogor mit einem Aufputschmittel erwischt worden.

Ukrainische Langläuferin Lisogor: Positiver Dopingtest
DPA

Ukrainische Langläuferin Lisogor: Positiver Dopingtest


Hamburg - Die ukrainische Langläuferin Marina Lisogor hat für den dritten Dopingfall bei den Olympischen Spielen in Sotschi gesorgt. Wie das Nationale Olympische Komitee der Ukraine am Samstag mit Bezug auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) mitteilte, wurde die 30-Jährige positiv auf das verbotene Stimulans Trimetazidin getestet. Dieses Mittel steht erst seit dem 1. Januar dieses Jahres auf der Verbotsliste.

Lisogor erklärte den positiven Befund mit der Einnahme eines Medikaments, von dem sie nicht wusste, dass es die verbotene Substanz beinhaltet. Lisogor hatte in Sotschi sowohl im Sprint als auch im Klassikrennen über 10 Kilometer den 58. Platz belegt.

Am Freitag war zuerst bekannt geworden, dass die deutsche Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle positiv auf das Sitmulans Methylhexanamin getestet worden war. Die 33-Jährige wurde von den Spielen ausgeschlossen. Beim italienischen Bobfahrer William Frullani war in A- und B-Probe das verbotene Stimulanzium Dymethylpentylamin gefunden worden.

psk/sid/Reuters

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stromb 22.02.2014
1. an die Redaktion
Man muss nicht mal Chemie studieren, einmal googeln reicht völlig. Wäre übrigends bei vielen Beiträgen zu empfehlen. "Dymethylpentylamin" korrekt Dimethylpentylamin für 2 Methylgruppen am Pentylrest des Amins ist die gleiche Verbindung wie Methylhexanamin; nur eine andere Bezeichnung. Und "verbotenes Stimulanzium" klingt wie rauskopiert.
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