Qualifikation in Innsbruck Skispringer Mechler beschenkt sich selbst

Skispringer Maximilian Mechler ist an seinem 28. Geburtstag in der Qualifikation von Innsbruck Zweiter geworden und landete damit einen Platz vor Landsmann Severin Freund. Der österreichische Tournee-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer verpasste das Treppchen knapp.

Skispringer Mechler: Platz zwei in der Qualifikation von Innsbruck
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Skispringer Mechler: Platz zwei in der Qualifikation von Innsbruck


Hamburg - Skispringer Maximilian Mechler hat in der Qualifikation von Innsbruck überraschend Platz zwei belegt. An seinem 28. Geburtstag sprang nur der Pole Kamil Stoch, der auf 126,5 Meter kam, noch einen halben Meter weiter als der Deutsche. Severin Freund landete mit 124,5 Metern auf Rang drei und damit ebenfalls vor Tournee-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer aus Österreich, der die ersten beiden Springen gewonnen hatte und in Innsbruck Vierter wurde.

"Der Sprung hat schon immer in mir geschlummert, jetzt habe ich ihn am Geburtstag rausgeholt. Und beim Springen will ich das wiederholen", sagte Mechler.

Schlierenzauer, der im Falle von Siegen am Mittwoch in Innsbruck und am Freitag in Bischofshofen eine Million Schweizer Franken (rund 810.000 Euro) erhalten würde, war schon im Training sechs Meter kürzer als sein ärgster Verfolger und Landsmann Andreas Kofler gesprungen, der auf die Qualifikation verzichtete. "Ich weiß derzeit, was ich zu tun habe. Daher war das für mich die beste Entscheidung", sagte Kofler, der in der Gesamtwertung 22,2 Punkte Rückstand hat.

Bundestrainer Schuster lobt die Teamleistung

Auch Michael Neumayer als Elfter mit 121,5 Metern, Richard Freitag mit 120,5 Metern auf Rang 21 und Stephan Hocke, der mit 119 Metern auf Platz 26 kam, qualifizierten sich. Dagegen ist Andreas Wank am Mittwoch nur Zuschauer. Der 23-Jährige, der Martin Schmitt aus dem Team verdrängt hatte, schied mit nur 109,5 Metern als 51. aus.

"Das war ein deutliches Lebenszeichen von der Mannschaft. Sie haben gezeigt: Wir sind wieder da", sagte Bundestrainer Werner Schuster, der besonders Mechler lobte: "Er hat den Körper eines absoluten Weltklassespringers, nur bringt er die Sprünge zu selten zusammen. Diesmal ist es ihm allerdings perfekt gelungen."

Das dritte Springen der 60. Vierschanzentournee findet am Mittwoch (13.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) statt. Nach dem Wettbewerb an der Bergisel-Schanze ist am Freitag das Abschlussspringen in Bischofshofen.

leh/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
openeye 03.01.2012
1. Sorry, was ist das für eine Berichterstattung?
Es handelt sich nur um eine Qualifikation! Und da steht dann: "Der österreichische Tournee-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer verpasste das Treppchen knapp." Was für ein Treppchen? Das eigentliche Springen hat doch noch gar nicht stattgefunden! Spiegel Online hatte schon mal mehr Qualität!
totalmayhem 04.01.2012
2.
Zitat von openeyeEs handelt sich nur um eine Qualifikation! Und da steht dann: "Der österreichische Tournee-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer verpasste das Treppchen knapp." Was für ein Treppchen? Das eigentliche Springen hat doch noch gar nicht stattgefunden! Spiegel Online hatte schon mal mehr Qualität!
Dast Qualifkations-Stockerl? :D Tja, frueher war halt alles besser. ;)
Mimimat 04.01.2012
3. Stimmt
Zitat von totalmayhemDast Qualifkations-Stockerl? :D Tja, frueher war halt alles besser. ;)
Und früher war mehr Lametta!
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