Ski alpin Dopfer und Neureuther verpassen Podium knapp

Gleich drei DSV-Männer landeten beim Weltcup-Rennen in Alta Badia unter den ersten zehn. Und dennoch reichte es beim Riesenslalom nicht für einen Podestplatz. In Val d'Isère fuhr Maria Höfl-Riesch ein ordentliches Ergebnis ein.
Skirennfahrer Dopfer: Podium knapp verpasst

Skirennfahrer Dopfer: Podium knapp verpasst

Foto: Claudio Onorati/ dpa

Hamburg - Die deutschen Skifahrer haben beim Riesenslalom im italienischen Alta Badia eine starke Teamleistung gezeigt - aufs Podest hat es aber kein DSV-Starter geschafft. Fritz Dopfer wurde bei dem Weltcuprennen Vierter, Felix Neureuther belegte zeitgleich mit Tim Jitloff aus den USA Rang fünf und Stefan Luitz rundete das hervorragende DSV-Ergebnis auf den achten Platz ab.

Den Sieg sicherte sich der Österreicher Marcel Hirscher vor Alexis Pinturault aus Frankreich und dem US-Amerikaner Ted Ligety. Das Trio hatte am Ende einen großen Vorsprung vor der Konkurrenz, Dopfer folgte mit dem deutlichen Abstand von 79 Hundertstelsekunden.

Dennoch war das Rennen für den Deutschen Skiverband historisch: Erst zum zweiten Mal überhaupt in einem Weltcup-Rennen schafften es drei Deutsche unter die ersten Zehn. Zuvor war das nur am 11. Januar 1990 bei der Abfahrt in Schladming/Österreich Stefan Krauss (6.), Markus Wasmeier (9.) und Hansjörg Tauscher (10.) gelungen.

Höfl-Riesch in Val d'Isère auf Rang fünf

Bei den Frauen hat sich Maria Höfl-Riesch mit einem guten fünften Rang beim Weltcup-Riesenslalom im französischen Val d'Isère in die Weihnachtspause verabschiedet. Siegerin des Rennens war Tina Weirather aus Liechtenstein, die überlegen mit 0,73 Sekunden Vorsprung vor der Schweizerin Lara Gut gewann.

Höfl-Riesch fehlten 0,21 Sekunden auf die drittplatzierte Maria Pietuilä-Holmner aus Schweden. Weirather führt nach ihrem zweiten Saisonsieg vor Gut und Höfl-Riesch den Gesamt-Weltcup an.

tpr/sid
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.