Ski alpin Hilde Gerg kann wieder hoffen

Glück im Unglück für Hilde Gerg. Die Skirennläuferin erlitt zwar bei der Weltcup-Abfahrt in Lake Louise einen Kreuzbandriss, doch die Deutsche muss nicht operiert werden. Sogar die Teilnahme an der WM Anfang Februar ist nicht ausgeschlossen.


Hilde Gerg blickt mit Zuversicht in Richtung Weltmeisterschaft
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Hilde Gerg blickt mit Zuversicht in Richtung Weltmeisterschaft

München - Nach ihrem Sturz am Samstag im kanadischen Lake Louise war von einer sechsmonatige Pause oder sogar dem Ende der Karriere die Rede. Doch nun schöpft Hilde Gerg wieder Hoffnung. Zwar handelt es sich bei der Verletzung um einen Kreuzbandriss im linken Knie, doch die Lenggrieserin muss vorerst nicht operiert werden, da zusätzlich keine Meniskus- oder Knorpelschäden aufgetreten sind.

"Eine Operation ist momentan nicht notwendig und wird auch nicht gemacht. Es besteht eine relativ gute Chance, dass sich das Kreuzband durch Narbenbildung verfestigt. Einen bestmöglichen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Hilde Mitte Januar wieder Ski fahren", sagte der deutsche Mannschaftsarzt Ernst-Otto Münch nach einer Kernspintomographie am Montag.

Die Siegerin der ersten Abfahrt von Lake Louise und des Super-G-Rennens in Aspen beginnt bereits am Dienstag mit dem Aufbautraining in der Reha-Klinik Traunreuth. Gerg will auf jeden Fall bei der vom 2. bis 16. Februar 2003 in St. Moritz stattfindenden Ski-WM dabei sein. "Ich hoffe, das Knie lässt sich ohne Operation stabilisieren. Dann habe ich eine reelle Chance, bei der WM dabei zu sein", sagte die 27 Jahre alte Titelverteidigerin im Super-G-Weltcup.



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