Ski alpin Höfl-Riesch bei Abfahrt in Val d'Isère nur Neunte

Enttäuschende Platzierung für die deutsche Olympia-Hoffnung: Maria Höfl-Riesch rettete sich in Val d'Isère gerade in die Top Ten. Den Sieg holte sich die Schweizerin Marianne Kaufmann-Abderhalden. Die deutschen Männer konnten ebenfalls nicht überzeugen.

Skifahrerin Höfl-Riesch: Platz neun in Val d'Isère
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Skifahrerin Höfl-Riesch: Platz neun in Val d'Isère


Hamburg - Doppel-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch hat beim Abfahrtsrennen im französischen Val d'Isère ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren. Nach einer fehlerhaften Fahrt landete die 29-Jährige mit fast anderthalb Sekunden Rückstand auf die Spitze nur auf Rang neun.

Die Überraschungssiegerin hieß Marianne Kaufmann-Abderhalden. Für die Schweizerin war es überhaupt der erste Erfolg im Weltcup. In einem von Stürzen geprägten Rennen gewann die 27-Jährige vor Gesamtweltcupsiegerin Tina Maze aus Slowenien und der Österreicherin Cornalia Hütter.

Superstar Lindsey Vonn fuhr vor den Augen ihres Lebensgefährten, dem Golfprofi Tiger Woods, nach anderthalb Minuten Fahrzeit an einem Tor vorbei. Anschließend fasste sie sich an ihr lädiertes rechtes Knie. Die Amerikanerin hatte nach ihrem Kreuzbandriss im Februar vor zwei Wochen mit erneut angerissenem Kreuzband zuletzt die Rennen im kanadischen Lake Louise bestritten.

Überschattet wurde das Rennen durch zahlreiche Stürze: Am schlimmsten erwischte es die Französin Marie Marchand-Arvier, die mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden musste. Insgesamt war das Rennen für gut 40 Minuten unterbrochen.

Deutsche Männer enttäuschen in der Abfahrt

Bei den Männern hat Erik Guay aus Kanada die Weltcup-Abfahrt im italienischen Gröden gewonnen. Auf der traditionsreichen "Saslong" fuhr der Weltmeister von 2011 zu seinem vierten Weltcup-Sieg. Rang zwei belegte Kjetil Jansrud aus Norwegen (+0,12 Sekunden), Dritter wurde Johan Clarey (Frankreich/+0,24). Der viertplatzierte Aksel Lund Svindal aus Norwegen (+0,29), am Vortag Sieger im Super-G, bleibt Führender im Gesamt- und Abfahrtsweltcup.

Die deutschen Läufer konnten ihre guten Trainingsleistungen nicht bestätigen. Tobias Stechert wurde 29. und kam damit als einziger in die Punkteränge. Stephan Keppler verfehlte sie auf Rang 34 nur knapp. Josef Ferstl, Klaus Brandner, Andreas Sander und Andreas Strodl belegten die Ränge 46, 50, 57 und 60.

tpr/sid

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